Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

GOSSAU: Wieder ein Millionensegen

Im Steuerjahr 2017 hat die Stadt 2,3 Millionen Franken mehr eingenommen als erwartet – dank Firmen und Hausbesitzern.

Auch im Jahr 2017 sind mehr Steuermillionen in die Gossauer Stadtkasse geflossen als budgetiert. Der Steuerabschluss, der dieser Tage von der Stadtkanzlei publiziert wurde, verzeichnet einen Steuereingang von insgesamt über 59 Millionen Franken. Im Budget waren rund 56,8 vorgesehen.

Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern 2017 ist der vom Stadtrat budgetierte Ertrag von 43,2 Millionen auf wenige Tausend Franken genau erreicht worden. Gegenüber dem Jahr 2016 sind von den natürlichen Personen jedoch 2,6 Millionen Franken weniger Steuern eingegangen; dies unter anderem als Folge der Reduktion des Steuerfusses von 126 auf 121 Prozentpunkte. Auch die Nachzahlungen für Vorjahre sind um rund 1,1 Millionen Franken tiefer ausgefallen, womit das Budget um rund 225000 Franken verpasst wurde. Im Gegenzug konnten knapp 375000 Franken Verlustscheine zu Geld gemacht werden, was rund 225000 Franken mehr sind als ursprünglich budgetiert, wie die Stadt schreibt.

Reger Handel mit Liegenschaften

Dass der Steuerabschluss 2017 unter dem Strich dennoch positiv ausfällt, sei mehreren Faktoren zu verdanken. Zum einen haben die juristischen Personen mehr zum Stadthaushalt beigetragen als erwartet werden konnte. Wie die Stadtkanzlei in der Mitteilung weiter schreibt, haben die Anteile an den Unternehmenssteuern gegenüber dem Vorjahr um 740000 Franken zugenommen. Damit wurde eine Besserstellung gegenüber dem Budget von rund 900000 Franken erreicht. Ferner ist in Gossau und Arnegg im vergangenen Jahr rege mit Immobilien gehandelt worden. So haben einmal mehr die Steuern aus dem Liegenschaftenhandel die Erwartungen merklich übertroffen. An Handänderungssteuern sind knapp 1,9 Millionen Franken eingegangen, 660000 Franken mehr als erwartet. Um knapp 400000 Franken über dem Budget liegen die Grundstückgewinnsteuern mit einem Eingang von 1,35 Millionen Franken.

Schliesslich liegen die Erträge aus den Quellensteuern, also von Einwohnerinnen und Einwohnern mit befristeten Aufenthaltsbewilligungen, um rund 250000 Franken über dem Budget. (sk/ses)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.