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GOSSAU: Wenige Frauen treten zur Wahl an

Bei den Wahlen 2012 waren auf den Gossauer Listen nur wenige Frauen zu finden. Dieses Jahr kämpfen zwar gleich zwei um den Einzug in den Stadtrat. Kandidatinnen fürs Parlament gibt es allerdings noch weniger.
Johannes Wey
So viele Frauen wie bei diesem Frauennetz-Anlass 2014 werden auch in der kommenden Legislatur nicht im Gossauer Stadtparlament sitzen. (Bild: Ralph Ribi)

So viele Frauen wie bei diesem Frauennetz-Anlass 2014 werden auch in der kommenden Legislatur nicht im Gossauer Stadtparlament sitzen. (Bild: Ralph Ribi)

GOSSAU. Der Stadtrat wird weiblicher. Das zeichnet sich ab, seit die CVP Helen Alder als Nachfolgerin von Bruno Damann aufstellte und die SVP kommunizierte, dass Carla Schelb einen Sitz erobern soll. Zusammen mit der Bisherigen Gaby Krapf (FDP) treten also drei Frauen an. Brigitte Hollenstein, Präsidentin des Frauennetzes Gossau, zeigt sich erfreut: «Das hat es noch nie gegeben!» Der Wermutstropfen sei, dass die beiden neuen Kandidatinnen wohl in direkter Konkurrenz zueinander stünden, weil die Bisherigen in aller Regel unbestritten seien.

SP und FDP mit meisten Frauen

Was das Parlament angeht, sieht die Ausgangslage nach den Nominationsversammlungen der Parlamentsparteien anders aus. SVP und CVP portieren mit der Bisherigen Désirée Baldegger und Birgit Frei-Urscheler je eine Frau. In die Flig-Fraktion, die bislang ein Herrenclub ist, wollen es Tamara Harder und Elena Sutter, die Töchter der Flig-Parlamentarier Stefan Harder und Erwin Sutter, schaffen. Die FDP stellt mit Gaby Krapf die bislang einzige Stadträtin. Für das Parlament portiert sie mit den Bisherigen Silvia Galli Aepli und Ruth Schäfler-Fuchs sowie Brigitta Mettler, Kathrin Moser und Rahel Mosimann die meisten Frauen. Was den Frauenanteil auf der Liste angeht, wird die FDP aber noch leicht von der SP übertroffen: Unter den bisher neun Kandidierenden finden sich mit den Bisherigen Marlies Eeg-Blöchliger und Monika Gähwiler-Brändle sowie Angela Derungs und Lea Moser vier Frauen. Die beiden letztgenannten treten allerdings auch für die Juso in der Stadt St. Gallen an (Tagblatt vom Freitag). Somit wollen sich diesen Herbst 13 Frauen ins Gossauer Stadtparlament wählen lassen – das sind zwei weniger als 2012. Zusammen mit den Männern gibt es bislang 67 Kandidierende für die Parlamentswahlen im Herbst. Bis dahin kann sich daran aber noch etwas ändern: Mehrere Parteien sind noch auf der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten.

Kampfwahlen im Schulrat

Diese Suche läuft auch für den Schulrat. Auch hier kommt es im Herbst zu Kampfwahlen. Vier von sechs Sitzen sind neu zu besetzen. Nach dem Rückzug von FDP-Kandidat Christoph Meier, der Präsident der Schulgemeinde Andwil-Arnegg werden will (Tagblatt vom Mittwoch), kandidieren nach heutigem Stand drei Frauen und vier Männer. Um den Frauenanteil zu halten, müsste nach dem Rücktritt von CVP-Stadtratskandidatin Helen Alder zumindest eine Frau gewählt werden.

Frauennetz startet Kampagne

Dass für den Stadtrat drei Frauen kandidieren, will Frauennetz-Präsidentin Brigitte Hollenstein nicht als eigenen Erfolg verbuchen. Im Rahmen von «Abenteuer Politik» sollten zwar viele Gossauer Frauen für das Thema begeistert werden. «Die Kandidatinnen überzeugen müssen aber die Parteien. Wir können sie nur unterstützen.» Kommenden Donnerstag werden die Kandidatinnen eingeladen. Dann wird die Kampagne vorgestellt, mit denen das Frauennetz den Kandidatinnen aller Parteien eine zusätzliche Plattform geben will. «Wir wollen auch Sitze», lautet deren Slogan.

Bild: JOHANNES WEY

Bild: JOHANNES WEY

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