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GOSSAU: Von Samtpfoten und Höllenfeuer

Das neue Stück des Tingel-Tangel-Varietés im Walter Zoo hat am Donnerstag Premiere gefeiert. Getreu dem Motto «Feuer & Eis» ging es abwechselnd brandheiss und eiskalt zu.
Corinne allenspach
Nummer mit Jöh-Effekt: Gabi (rechts) und Jeannine Federer setzen ihre Büsis in Szene. (Bild: Urs Bucher)

Nummer mit Jöh-Effekt: Gabi (rechts) und Jeannine Federer setzen ihre Büsis in Szene. (Bild: Urs Bucher)

Wer der grösste Star des Abends ist, lässt sich schwer sagen. Denn die Vielfalt der Nummern im Tingel-Tangel-Varieté unter dem Motto «Feuer & Eis» ist schlicht beeindruckend. Mal werden Reifen mit einer solchen Fingerfertigkeit und gewollten Langsamkeit jongliert, dass Poesie pur entsteht. Mal lässt Rahel Buchhold, Voice-of-Switzerland-Finalistin 2014, mit ihrer ausdrucksstarken Stimme Konzertstimmung aufkommen, mal erfahren die Gäste, wie eine Klebebandrolle zur Rolle des ­Lebens werden kann.


Sicher ist: Auch die kleinsten Akteure gehören zu den grössten Stars. Gabi Federer Greulach und Tochter Jeannine Gleichmann-Federer beweisen, dass Katzen durchaus dressierbar sind. Wie die zwei halbjährigen Büsis auf ihren Samtpfoten über Sitzbänke und ausgestreckte Körper spazieren, wie sie leichtfüssig von Bartisch zu Bartisch springen, ist ihnen die Sympathie der Premierengäste sicher. Und manch einer raunt seinem Tischnachbarn zu. «Am liebsten würde ich die Büsis gleich mit nach Hause nehmen.» Da hätten nicht nur Federers etwas einzuwenden, sondern auch die über 4700 Besucher, die das Tingel-Tangel bis Ende Januar sehen werden. 48 Aufführungen stehen auf dem Programm, für fast die Hälfte davon gibt es bereits keine Tickets mehr.

Akrobatik, Zauberei, Musik und Comedy


Es ist eine gelungene Mischung aus Akrobatik, Zauberei, Musik und Comedy, die im ganz in Samt gehüllten Zoo-Restaurant gezeigt wird. Dabei geht es getreu dem Motto wechselnd brandheiss und eiskalt zu. Auch auf dem Teller, wo sich im Höllenfeuer rauchig gegartes Roastbeef ebenso in Szene setzt wie das mit Eiswein erfrischte Morchelsüppchen. So verwundert es wenig, dass sich die Gäste nicht festlegen, was ­ihnen am besten gefallen hat: Tosenden Applaus und Bravo-Rufe gibt es für alle Beteiligten.

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