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GOSSAU: Viele Projekte in kurzer Zeit

Der Stadtrat hat die Unterführung am Arnegger Bahnhof aus dem Agglomerationsprogramm gestrichen. Andere Vorhaben sind auf Kurs.
Adrian Lemmenmeier
Soll umgestaltet werden: Die Bischofzellerstrasse (links) in Arnegg. An der Stationsstrasse (rechts) ist unter anderem ein Bushäuschen geplant. (Bild: Hanspeter Schiess)

Soll umgestaltet werden: Die Bischofzellerstrasse (links) in Arnegg. An der Stationsstrasse (rechts) ist unter anderem ein Bushäuschen geplant. (Bild: Hanspeter Schiess)

Adrian Lemmenmeier

adrian.lemmenmeier@tagblatt.ch

Der Gossauer Stadtrat kippte die Unterführung am Bahnhof Arnegg aus dem zweiten Agglomerationsprogramm, weil sie doppelt so viel kostete wie erwartet (Ausgabe von gestern). In derselben Mitteilung hiess es, man wolle am zweiten Projekt für Arnegg festhalten: der Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten am Bahnhof.

Dies sind nur zwei Beispiele von vielen Projekten aus dem Agglomerationsprogramm der zweiten Generation (2015–2018). Mittlerweile hat der Bundesrat auch das Agglomerationsprogramm der dritten Generation (2019–2022) in die Vernehmlassung geschickt. Mit diesen Programmen unterstützt der Bund Verkehrsprojekte in den Regionen. Wie weit ist man in Gossau mit den Projekten? Was wird verändert? Und kann man den Zeitplan einhalten?

Bushäuschen, Velowege, Fussgängerinsel

In Arnegg soll es angenehmer werden, von der Bahn auf den Bus umzusteigen und umgekehrt. Damit nicht im Regen steht, wer an der Stationsstrasse auf den Bus wartet, soll ein Unterstand gebaut werden. «Bisher gab es dort kaum Schutz vor dem Wetter für die Wartenden», sagt Hans-Peter Roters, Leiter des Gossauer Tiefbauamtes. Auch soll eine behindertengerechte Haltekannte erstellt werden. Der Bund beteiligt sich mit maximal 120000 Franken an den Kosten.

Auch in Gossau sollen Massnahmen aus dem Aggloprogramm 2015–2018 die Verkehrssituation verbessern. Weit fortgeschritten, aber momentan blockiert, ist das Vorhaben, einen Geh- und Veloweg auf der Wilerstrasse zu bauen. «Hier sind wir im Rechtsmittelverfahren», sagt Roters. Ebenso geplant ist, hinter dem Bahnhof den Veloverkehr an den Parkplätzen vorbeizurühren, und eine Insel für Fussgänger auf der Arnegger Weideggstrasse zu bauen. Auch einzelne Fussgängerstreifen auf Kantonsstrassen sollen erneuert werden. «Dafür ist allerdings nicht die Stadt, sondern der Kanton zuständig», sagt Roters.

Finanziert wird das zweite Aggloprogramm aus dem Infrastrukturfonds des Bundes. Weil dieser im Jahr 2027 ausläuft, muss bis dahin für alle Projekte der Baustart erfolgt sein. Sonst fliessen keine Bundessubventionen. Reicht die Zeit aus? «Der Zeitplan ist eng», sagt Roters. Bisher könne er aber eingehalten werden.

Gestaltungskonzept zur Planung beim Kanton

Auch im Rahmen des dritten Agglomerationsprogramms sind verschiedene Projekte in Gossau geplant. Das bedeutendste sei wohl die Umgestaltung der Bischofszellerstrasse in Arnegg, sagt Roters. Kreisel sollen den Verkehr erleichtern, Fussgängerstreifen das Überqueren der Strassen. Fünf Millionen soll die Umgestaltung kosten, wobei sich der Bund mit 30 Prozent an den Kosten beteiligt – vorausgesetzt, die Gelder werden im Herbst definitiv gesprochen. Das Betriebs- und Gestaltungskonzept zu, welches die Stadt im Mai des vergangenen Jahres vorgestellt hat, liege derzeit zur weiteren Planung beim Kanton, sagt Hans-Peter Roters.

Noch gänzlich unklar ist, wie die Herisauerstrasse dereinst umgestaltet werden soll. Im dritten Agglomerationsprogramm ist eine Million Franken dafür geplant. «Die Planung ist hier noch in ihrer frühesten Phase», sagt Hans-Peter Roters.

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