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GOSSAU: Schulsozialarbeit für alle

Die Schulsozialarbeit bietet ihre Dienste neu auch in der Primarschule Andwil-Arnegg und dem Gymnasium Friedberg an.
Auch im Friedberg wird bald Schulsozialarbeit angeboten. (Bild: Urs Bucher)

Auch im Friedberg wird bald Schulsozialarbeit angeboten. (Bild: Urs Bucher)

Nach drei Pilotjahren hat die Stadt Gossau im Jahr 2010 die Schulsozialarbeit definitiv eingeführt. Laut Mitteilung ist seither in jeder der fünf städtischen Schuleinheiten eine qualifizierte Ansprechperson für Eltern, Schüler sowie Lehrpersonen vorhanden. Auch die Schulgemeinde Andwil-Arnegg und das Gymnasium Friedberg möchten diese Dienstleitung künftig nutzen.

Der Stadtrat hat dieses Anliegen positiv aufgenommen, wie er schreibt. Vor dem Entscheid liess er die heutige Organisation der Schulsozialarbeit und eine mögliche Erweiterung von der Fachhochschule St. Gallen (FHS) beurteilen. Die FHS beurteilt die dezentrale Organisation des Beratungsangebots mit fixem Standort in jedem Schulhaus als ein Qualitätsmerkmal. Allerdings entsprächen die Stellenprozente pro Schuleinheit nicht dem tatsächlichen Arbeitsanfall. Bei einer Vergrösserung des Teams stelle sich zudem die Frage einer Teamleitung.

Mehr Stellenprozente und Teamleitung

Der Stadtrat hat beschlossen, die Dienste der Schulsozialarbeit allen Gossauer Schulträgern anzubieten. Dies gilt auch für die Maitlisek, die ebenfalls Interesse hat, jedoch den Zeitpunkt der Einführung des Angebots noch offen lässt. Für die Ausweitung der Schulsozialarbeit hat der Stadtrat laut Mitteilung eine Aufstockung der Stellen von heute 200 auf 340 Stellenprozente gutgeheissen. Darin sind 20 Stellenprozente für die Maitlisek Gossau enthalten.

In den nächsten Monaten werden 120 Stellenprozente besetzt: 40 für die Primarschule Andwil-Arnegg und 30 zusätzliche für die drei Primarschulen Büel/Haldenbüel, Gallus/Hirschberg und Notker/Otmar. Ausgeschrieben wird auch das 30-Prozent-Pensum für die Teamleitung. Auf Schuljahresbeginn 2018/19 werden 20 Prozent für das Gymnasium Friedberg besetzt. Der finanzielle Mehraufwand für die Erweiterung der Schulsozialarbeit wird auf gut 180000 Franken veranschlagt. Davon werden knapp 90000 durch die Primarschule Andwil-Arnegg und das Gymnasium Friedberg refinanziert. (gk/lw)

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