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GOSSAU: Reise zu den vier Zauberblumen

Die Drittklässler vom Notker-Schulhaus in Gossau machen an den Schultheatertagen Ostschweiz mit. Am 14. März führen sie vor anderen Schulklassen ihr Stück zum Thema «Vier» auf. Die Geschichte haben sie selbst erfunden.
Nina Rudnicki
Die Drittklässler des Notker-Schulhauses proben fleissig: In ihrem Stück suchen sie vier Zauberblumen und erleben dabei allerhand. (Bild: Urs Bucher)

Die Drittklässler des Notker-Schulhauses proben fleissig: In ihrem Stück suchen sie vier Zauberblumen und erleben dabei allerhand. (Bild: Urs Bucher)

GOSSAU. Kasperli und sein bester Freund Töbi machen sich auf den Weg, um vier Zauberblumen zu finden. Nur mit diesen können sie die kranke Grossmutter retten. Auf ihrer Reise treffen die beiden auf Hexen, Gespenster und andere Wesen, die ihnen Hinweise auf die Blumen geben. Diese führen sie zu Heidi auf die Alp und per Zug zum Matterhorn und an den Vierwaldstättersee. Die vierte Blume finden sie schliesslich in Zürich in der Manege des Zirkus Knie.

Auftritt steht bald bevor

Diese Geschichte haben die Drittklässler des Notker-Schulhauses in Gossau zusammen mit ihrer Lehrerin Regine Rickenbach selbst erfunden und geschrieben. Das ist eine Bedingung, um an den zweiten Schultheatertagen Ostschweiz (siehe Kasten) mitmachen zu dürfen. Noch dauert es eine Woche bis zum grossen Auftritt, der am 14. März in Weinfelden stattfindet. Zwei- bis dreimal werden die Schulkinder das Stück noch proben und an den einzelnen Szenen arbeiten. Nebst Regine Rickenbach hilft ihnen dabei die Theaterpädagogin Irène Trochsler. Zehn kostenlose Lektionen mit theaterpädagogischer Begleitung stehen jeder Klasse zur Verfügung, die sich für die Schultheatertage angemeldet hat.

Billettverkäufer und Gespenster

«Wo isch min Huet» ist der Satz, den die neunjährige Anna auf der Bühne sagen wird. «Ich spiele ein Gespenst. Es ist aber eher lustig statt unheimlich», sagt sie, bevor sie sich mit einem weissen Tuch verhüllt und zu ihren Klassenkameraden rennt. Diese laufen auf ihren Turntäppeli durch den Raum, lachen und suchen ihren Platz. Gian etwa spielt den Billettverkäufer im Zug und im Zirkus Knie. Und während sich Julia für ihren Auftritt als Schaffner bereitmacht, sagt sie vor sich her: «Der Zug fährt in vier Minuten auf Gleis vier.»

Ruhe üben

«Es ist für die Kinder etwas Besonderes, ein eigenes Stück aufzuführen. Sie haben doppelt Spass daran», sagt Lehrerin Regine Rickenbach. Bereits im Oktober fing sie zusammen mit ihren 19 Schulkindern an, die ersten Ideen zu sammeln. «Vorgegeben waren einzig das Thema <Vier> und dass das Stück nicht länger als 30 Minuten dauern darf», sagt sie. Aus den Ideen entwickelte Rickenbach dann das Stück, das sie mit der Klasse seit Weihnachten probt.

«Auch wenn das Stück jetzt an manchen Stellen noch etwas chaotisch wirkt und holpert, wird an der Aufführung alles reibungslos klappen», sagt Theaterpädagogin Irène Trochsler. Aus ihrer Erfahrung wisse sie, dass die Kinder während einer Aufführung immer sehr konzentriert sind. Nun will sie mit den Kindern daran arbeiten, dass die Übergänge zwischen den Szenen schneller werden. Und ruhiger. Denn noch flitzen die Kinder neben der Bühne hin und her und rufen ihren Gspänli die Sätze zu, wenn diese sie vergessen haben. Regine Rickenbach sagt: «Pssst, wir sind ganz leise, wenn wir nicht auf der Bühne stehen, denn das Publikum wird alles hören.»

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