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GOSSAU: Neue «Henessen»-Wirte mögen’s mediterran

Ab kommendem Freitag kommt wieder Leben in die Henessenmühle. Die Familie Frappietro, die bereits die Pizzeria Supermario in St. Gallen betreibt, will in erster Linie mit der mediterranen Küche durchstarten.
Redaktiongo
Felicia und Mario Frappietro freuen sich, am 1. September das Restaurant Henessenmühle wieder zu eröffnen. (Bild: Manuela Bruhin)

Felicia und Mario Frappietro freuen sich, am 1. September das Restaurant Henessenmühle wieder zu eröffnen. (Bild: Manuela Bruhin)

Velofahrer, Spaziergänger und Autofahrer – fast jeder, der an diesem sonnigen Sonntag an der Henessenmühle vorbeifährt, wirft einen Blick auf die Lokalität. «Ist schon wieder geöffnet?», will eine Frau von ihrer Kollegin wissen. Lange müssen Sie sich nicht mehr gedulden: Am 1. September eröffnen Mario und Felicia Frappietro mit ihren Söhnen Riccardo und Mauro das Restaurant wieder – mit einem Apéro. «Bis dahin gibt es noch viel zu tun», sagt der 50-Jährige, der bereits die Pizzeria Supermario in St. Gallen führt.

Vor einigen Monaten wurde der Betrieb in der Henessen eingestellt. Dass die Familie Frappietro vom Konkursverfahren erfuhr, war eher auf einen Zufall zurückzuführen. «Wir haben bereits seit einiger Zeit nach einer zweiten Lokalität mit mehr Parkplätzen gesucht», sagt Frappietro. Beim Besichtigen der Henessenmühle war es Liebe auf den ersten Blick. «Für uns ist das Restaurant ein Glücksfall.» Vor allem die ruhige Lage, die Umgebung und das alte Gebäude überzeugten die Familie. «Wir fühlen uns hier wie im Paradies.»

«Die Arbeit ist für uns wie ein Hobby»

Künftig sollen die Gäste – nebst gutbürgerlichen Gerichten – vor allem in den Genuss der mediterranen Küche kommen. Als jahrelanger Pizzaiolo könnte sich Mario Frappietro aber auch vorstellen, eine Pizzeria einzurichten. «Mir liegt aber nicht die oberflächliche italienische Küche am Herzen, sondern die ursprüngliche. So wird bei uns beispielsweise auch die Pasta selber hergestellt», sagt er. Auch Fisch- und vegane Gerichte sollen auf der Speisekarte stehen. «Jeder soll sich hier wohl fühlen», so die Familie. Bereits einige Pächter versuchten in der Vergangenheit in der Henessen ihr Glück. Angst vor dem Scheitern haben Frappietros nicht. «Wir arbeiten mit viel Liebe, die Arbeit ist für uns wie ein Hobby», sagt Mario Frappietro. Dies würden auch die Gäste merken, ist er überzeugt. Mit Freundlichkeit und Offenheit sowie dem speziellen und ruhigen Ambiente sollen die Gäste Entspannung vom Alltag erfahren. Frappietro hat auch schon weitere Ideen: Etwa eine ganztags geöffnete Eisdiele. Die neuen Wirte sind sich sicher: «In der Henessen steckt grosses Potenzial, das wir nutzen wollen.»

Manuela Bruhin

redaktiongo

@tagblatt.ch

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