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Gossau muss 13 Millionen an ARA-Ausbau beisteuern

Gossau In der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Oberglatt bei Flawil soll bis 2020 die Biofilt­ration erweitert und eine neue Stufe für Mikroverunreinigungen erstellt werden. Der Gossauer Anteil am rund 20-Millionen Ausbauprojekt beläuft sich auf 13 Millionen Franken, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. Nach dem Stadtparlament wird im Frühjahr 2018 auch die Stimmbürgerschaft an der Urne entscheiden.

Die ARA Oberglatt ist letztmals zwischen 1999 und 2003 erweitert worden. Dies geschah unter anderem im Zusammenhang mit dem Anschluss des Siedlungsgebietes Gossau und dem Beitritt Gossaus zum Abwasserverband Flawil-Degersheim-Gossau. Damals seien die erwartete Bevölkerungsentwicklung und eher zurückhaltende Prognosen der Verursacher von industriellem Abwasser die Grundlage für die Dimensionierung der ­Anlagekapazitäten gewesen.

Bisherige Grenzwerte knapp eingehalten

Obwohl einige grosse Abwasserlieferanten schon kurz nach dem Ausbau ihre Produktion eingestellt haben, stiess insbesondere die Biofiltration der Anlage schon bald an ihre Grenzen. «Nur mit hohem Einsatz von Chemikalien und intensiver Belüftung konnten die bisherigen Grenzwerte knapp eingehalten werden.» Die verschärften Vorgaben des neuen Gewässerschutz-Gesetzes liegen ohne Ausbau der Biofiltration jedoch ausser Reichweite. Vorgesehen ist, die heute vier Becken um drei weitere zu ergänzen. (sk)

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