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GOSSAU: Maitlisek Gossau nimmt neu auch Realschülerinnen auf

Die private Maitlisek in Gossau will ab dem Sommer 2019 neu auch Realschülerinnen aufnehmen. Eine entsprechende Leistungsvereinbarung mit der Stadt Gossau und der Schulgemeinde Andwil-Arnegg ist in Vorbereitung. Neu geregelt wird auch die Finanzierung.
Die Maitlisek Gossau nimmt ab dem Sommer 2019 auch Realschülerinnen auf. (Bild: Hanspeter Schiess)

Die Maitlisek Gossau nimmt ab dem Sommer 2019 auch Realschülerinnen auf. (Bild: Hanspeter Schiess)

Bisher nimmt die 1912 gegründete und seit über 100 Jahren nach christlichen Grundwerten geführte Maitlisek nur Sekundarschülerinnen auf. Pro Klassenstufe werden zwei Klassen geführt. Die Finanzierung ist in zwei Schulgeldabkommen mit Gossau und Andwil-Arnegg geregelt, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Dies soll sich nun ändern. Der Schulrat der Maitlisek hat dem Gossauer Stadtrat und dem Schulrat Andwil-Arnegg eine neue Leistungsvereinbarung vorgeschlagen. Einem langjährigen Anliegen der städtischen Oberstufe entsprechend, will die Maitlisek neu auch Realschülerinnen aufnehmen.

Die Schule plant eine nach Jahrgängen getrennte, aber integrierte Oberstufe für die beiden Schultypen. Der Erziehungsrat habe dieses typengemischte Modell gutgeheissen. Mit der Öffnung für Realschülerinnen will die Maitlisek aber weiterhin maximal zwei Klassen pro Jahrgang führen.

Aufnahme per Losentscheid

Falls sich mehr Mädchen anmelden, entscheidet das Los über die Aufnahme. Eine solche Regelung kennen auch die katholische Kantonssekundarschule "Flade" in St. Gallen und die Wiler Mädchenschule St. Katharina. Durch die Öffnung der Maitlisek für Realschülerinnen wird die Zusammensetzung der Klassen in den Oberstufenzentren Rosenau und Buechenwald ausgeglichener.

"Der Schulrat der Maitlisek ist an der Weiterentwicklung des vielfältigen und gut funktionierenden Bildungsplatzes Gossau interessiert", schreibt die Stadt. Mit der geplanten neuen Regelung würden auch zwei bisherige Probleme - die schwierige Planbarkeit der Schülerzahlen und die finanzielle Unsicherheit - eliminiert.

Die neue Leistungsvereinbarung sieht eine Abgeltung der effektiven Kosten vor. Dabei werden Einnahmen der Maitlisek aus Elternbeiträgen und von kirchlichen Institutionen eingerechnet. Die Maitlisek bleibt eine private Schule mit öffentlichem Charakter. Die neue Vereinbarung soll im Frühling 2018 abgeschlossen werden. (sda)

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