Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

GOSSAU: Märchentheater im Walterzoo geht neue Wege

Seit mehr als 20 Jahren präsentiert der Walter Zoo im Zirkuszelt Märchen. Mit dem neuen Stück "Alana und das Drachenei" rückt er den Tierschutz in den Vordergrund.
Schauspieler proben für die Premiere am 17.März. Ab 18. März finden täglich um 15 Uhr Aufführungen statt. (Bild: Benjamin Manser)

Schauspieler proben für die Premiere am 17.März. Ab 18. März finden täglich um 15 Uhr Aufführungen statt. (Bild: Benjamin Manser)

In Alanas fantastischer Welt sind Drachen keine Untiere, sondern wegen ihrer Schuppen wunderschön. Das wird ihnen jedoch zum Verhängnis: Wegen ihrer Pracht werden die Drachen gejagt – bis auch der letzte seiner Art verschwunden ist. Alana macht sich deshalb auf den Weg, um das sagenumwobene letzte Drachenei zu finden.

Von Alana und ihrer Suche nach dem letzten Drachenei handelt das neue Stück im Walter Zoo Gossau. Die Premiere ist bereits am 17. März. Der Walter Zoo verabschiedet sich in dieser Saison von einem bewährten Konzept. Über 25 Jahre lang hatte er unter dem Titel «Märchenwelt im Zirkuszelt» Kinder und Erwachsene begeistert. Neu werden die Vorstellungen «Zoo-Theater» heissen.

Künftig Stärkeres Zoo-Erlebnis im Theater

«Wir haben von Besuchern Rückmeldungen erhalten, dass Zoo und Zirkus nicht zusammenpassen», sagt Jeannine Gleichmann-Federer, die in der Geschäftsleitung des Walter Zoos für den Bereich Show und Event zuständig ist. Im Stück spielt sie im Wechsel mit einer anderen Darstellerin die Hauptrolle. Die Aufführung soll noch stärker in das Zoo-Erlebnis integriert werden. Auch inhaltlich geht das Theater neue Wege: Den Aufführungen soll künftig ein Tierschutzgedanke zugrunde liegen. Die Ausrottung der Drachen wird so zur Parabel für die aktuelle Situation bedrohter Tierarten. «Mit der Figur der Alana möchten wir Kinder ansprechen», sagt Gleichmann-Federer. Durch das Theaterstück sollen sie spielerisch an das Thema Artenschutz und Wilderei herangeführt werden. Informationen dazu sind auf Tafeln neben dem Zirkuszelt zu finden. «Wir heben nicht den Mahnfinger: Man kann das Stück auch ohne Hintergrundwissen geniessen.» Auch die artistischen Elemente der Vorführungen bleiben erhalten.

Briefe von Tierli-Walter

Mit dem neuen Konzept des Theaters möchte der Walter Zoo an seinen Gründer Walter Pischl, auch Tierli-Walter genannt, erinnern. Dessen Motto «Was man nicht kennt, dass schützt man nicht» habe sie inspiriert, sagt Gleichmann-Federer. «Wir möchten diese Idee wieder aufleben lassen.» Tierli-Walter wird künftig häufiger auf Infotafeln des Zoos zu sehen sein. In fiktiven Briefen und Berichten erzählt er Geschichten von unterwegs. «Wir möchten den Zoobesuch von Klein und Gross noch abenteuerlicher gestalten.» (lw)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.