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GOSSAU: «Kühlhaus» wird nach fünf Jahren erneut ausgebaut

Die Anlagen der Kühlhaus Neuhof AG im Gossauer Oberdorf werden erweitert. Rund 17 Millionen Franken werden in den Neubau investiert. Künftig sollen damit mehr Dienstleistungen angeboten werden können.

Das Wetter war zwar alles andere als einladend – trotzdem hatten die Mitglieder des Verwaltungsrats der Kühlhaus Neuhof AG allen Grund zum Strahlen. Der Spatenstich für die Erweiterung der Anlage konnte gestern erfolgreich vollzogen werden. Gerade einmal sechs Jahre sei es her, seitdem man sich ebenfalls auf diesem Areal eingefunden habe, um Spatenstich zu feiern. «Nun könnte man sich fragen, was wir bereits wieder hier machen», erklärte Verwaltungsratspräsident Karl Müller. Die mit dem damaligen Neubau realisierte Verdoppelung der Kapazität wurde entgegen den Erwartungen bereits gegen Ende des zweiten Betriebsjahres erreicht. «Den Einlagerungswünschen der Aktionäre und der langjährigen ­Geschäftspartner konnte seitdem nur noch beschränkt nachgekommen werden», so Müller weiter. 1973 sprachen sich verschiedene Gossauer Betriebe wie Coop, ­Suttero, Milchverband und Butterzentrale für einen Bedarf eines Tiefkühllagers aus. Die in der ­Folge gegründete AG setzte sich für eine Anlage mit rund 3000 Palettenplätzen ein. Die Inbetriebnahme erfolgte 1979. Für einen Kapazitätsausbau fand man später ein Grundstück in unmittelbarer Umgebung. Im Jahr 2009 unterzeichneten die Verantwortlichen einen Liegenschaftstauschvertrag mit dem Bund. Der diesbezügliche Neubau mit 5700 Palettenplätzen konnte im März 2012 in Betrieb genommen werden.

Für den jetzigen Neubau konnte von der Stadt Gossau Land erworben werden. Die Räumlichkeiten werden rund eineinhalb mal so gross wie der bisherige Bau sein, also rund 13000 Palettenplätze. «Daneben wird aber auch ein Ausbau der Dienstleistung angestrebt», so Vizepräsident Leo Ebneter. Künftig wird es möglich sein, Paletten zwischen dem bestehenden und dem neuen Hochregallager zu verschieben. Zusätzlich entsteht ein Blocklager, welches speziell auch für Industriepaletten dienen wird. «Der Neubau beinhaltet ausserdem Räumlichkeiten für die Kommissionierung sowie eine Pufferzone für die vollautomatische Schockfrostanlage», sagt Ebneter. Die neuen Fotovoltaikanlagen decken einen grossen Teil des Energieverbrauchs des Tiefkühllagers. Die Verantwortlichen rechnen mit einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren. Investiert werden – ohne Landkosten – rund 17 Millionen Franken.

Manuela Bruhin

redaktiongo@tagblatt.ch

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