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GOSSAU: Kein Weiler ohne Kanalisation

Noch immer gibt es rund um Gossau Weiler ohne Trinkwasser oder Kanalisation. Das soll sich ändern.

Die Weiler Enggetschwil, Nutzenbuech und Rüeggetschwil sind nicht an die Kanalisation angeschlossen. Betroffen sind insgesamt 19 Wohnhäuser. Eine neue Abwasserleitung soll Abhilfe schaffen. Zudem sind die Weiler teilweise nicht an die Trinkwasserversorgung der Stadt angeschlossen. Insgesamt 3,4 Millionen Franken will der Stadtrat für Arbeiten rund um die Erschliessung der Weiler ausgeben.

Momentan beziehen die Weiler ihr Trinkwasser aus Quellen. Neu soll zumindest Enggetschwil an die öffentliche Trinkwasserleitung angeschlossen werden. Die Bewohner der Gebiete Nutzenbuech und Rüeggetschwil haben sich im Verein Wasserversorgung Nutzenbuech/Rüeggetschwil zusammen geschlossen. Gemässe Mitteilung der Stadt muss der Verein sicherstellen, dass das gesamte Gebiet mit Wasser versorgt werden kann. Dazu gehöre auch die Einbindung von Liegenschaften, die heute noch mit Einzelquellen versorgt werden. Die Vereinsmitglieder haben bei den Stadtwerken beantragt, auf die öffentliche Erschliessung zu verzichten. Noch stehe allerdings ein Quellrechtsvertrag mit den Eigentümern einer Quelle aus.

Gelegenheit für Strassenarbeiten nutzen

Nebst Leitungen für Kanalisation und Trinkwasser sollen im gleichen Zug Leerrohre für künftige Elektroleitungen verlegt werden. Auch stehen abschliessend Strassenarbeiten an der Niederbürerstrasse zwischen Schöntal und Enggetschwil an. Sie ist gemäss Mitteilung der Stadt auf einer Länge von rund 600 Metern sanierungsbedürftig. Für diese Bauvorhaben beantragt der Stadtrat beim Parlament Kredite von insgesamt 3,4 Millionen Franken. Das Parlament behandelt den Antrag an der kommenden Sitzung vom 6. März. Der Kredit untersteht gemäss Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Stimmt das Parlament dem Antrag zu, wird das Referendumsverfahren eingeleitet. (sk/nh)

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