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«Gossau ist auch ein Dorf»

Aussensicht

Der «Blick» besucht Gossau. Nein, nicht Gossau ZH, sondern tatsächlich dessen Namensvetter in der Ostschweiz. Ausgerechnet das Städtchen zwischen Wil und St. Gallen gibt den Auftakt zur schweizweiten Serie «zu Besuch in ...». Das Boulevardblatt lässt sich nicht lumpen und will genau die Frage beantworten, deren Antwort die Gossauerinnen und Gossauer selbst nicht so recht kennen. Ist der Ort nun Stadt oder doch Dorf?

«Gossau ist auch eine Stadt», zitiert der «Blick» den Werbeslogan. Und immerhin heisst es weiter, besitze der Ort einen Bahnhof und zwei Kirchen – «und sonst nicht viel». Gossau sei eine jener Städte, an denen Touristen vorbeirauschen, schreibt das Blatt und verspricht Überraschendes für all jene, die sich auf Unscheinbares einlassen. In schmucklosen Verpackungen verstecke Gossau seine Schätze, bemerkt der Reporter und begibt sich auf Erkundungstour. Er entdeckt die pastellfarbenen Punkte auf dem Ochsenkreisel, wobei die Stadt eher mit den Riegelhäusern dahinter punkte. Er sichtet die einstige Bettenfabrik der Happy AG; happy aber seien die Gossauer eher über das dortige Restaurant im Industrie-Chic.

Das Fazit nach dem kurzen Sightseeing-Spaziergang: «Gossau könnte wohl auch ein Dorf sein.» Nun ja, dieser Aussenblick ist für den gemeinen Gossauer wenig überraschend. Er lässt die Kirchen lieber im Dorf und geht, wenn er denn in die Stadt will, weiterhin nach St. Gallen. (nh)

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