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GOSSAU: Höchster will hoch hinauf

Markus Mauchle (CVP) ist der neue höchste Gossauer. Bei seiner Antrittsrede hat er die Lokalpolitik mit einer Bergtour verglichen, die es als Seilschaft zu bestreiten gilt.
Sebastian Schneider
Das neu bestellte Präsidium in der oberen Reihe von links: Stimmenzähler Silvia Galli Aepli und Erwin Sutter, Präsident Markus Mauchle, Stadtschreiber Toni Inauen und Vizepräsident Gallus Hälg. (Bild: Sebastian Schneider)

Das neu bestellte Präsidium in der oberen Reihe von links: Stimmenzähler Silvia Galli Aepli und Erwin Sutter, Präsident Markus Mauchle, Stadtschreiber Toni Inauen und Vizepräsident Gallus Hälg. (Bild: Sebastian Schneider)

Sebastian Schneider

sebastian.schneider@tagblatt.ch

Das Amtsjahr 2018 ist in Gossau mit der Wahl von Markus Mauchle gestartet. Der CVP-Politiker wurde an der Parlamentssitzung am Dienstag in der geheimen Wahl mit 22 Stimmen zum höchsten Gossauer gewählt. Kurz darauf bekam er symbolisch den Suppenlöffel von Vorgängerin Monika Gähwiler-Brändle (SP) überreicht. Er sei ein passionierter Berggänger, verriet Mauchle in seiner Antrittsrede. Der Vergleich einer Bergbesteigung mit dem parlamentarischen Betrieb sei daher naheliegend.

Als gewählte Politiker sollte bei Stadträten und Parlamentariern die Voraussetzung gegeben sein, dass man sich mit Ausdauer, Durchhaltewillen und Zielstrebigkeit für die Gossauer Bevölkerung einsetze. Für eine hohe Trittsicherheit sei gutes Schuhwerk unabdingbar. Die Räte könnten auf eine gute Verwaltung zählen, der man laut Mauchle vertrauen kann, die man aber auch fordern muss. Möglichst rasch sollten Höhenmeter gewonnen werden. Dies setze eine produktive Zusammenarbeit in den Kommissionen voraus. Sollte das Parlament in steiles, felsiges und abschüssiges Gelände gelangen, sei eine Beurteilung der Lage nötig. Allenfalls könne das Team mit einem Seil gesichert werden. «Jedes Mitglied hat in Eigenverantwortung für seine Sicherheit und für die Sicherheit der Seilschaft zu sorgen», sagte Markus Mauchle.

Mit dem Schlussanstieg könne der Gipfel erklommen werden. «Mit Stolz, den Aufstieg ohne grössere Probleme bewältigt zu haben, können im Gipfelbuch die Erlebnisse und Wünsche festgehalten werden», sagt Mauchle, der zuvor allen Parlamentariern einen Bergsteiger-Proviant – Käse, Wurst und Brot – verteilt hatte. Nun aber, damit man zumindest über die Nebelgrenze gelangen könne, wolle er mit den ordentlichen Traktanden weiterfahren. Und davon gab es an Markus Mauchles ersten Sitzung doch einige (siehe Zweittext).

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