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GOSSAU: Funksignale von Dingen

Die Stadtwerke Gossau sollen sich Gedanken zum Thema «Internet der Dinge» machen. Dabei soll einmal mehr eine Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Stadt St. Gallen helfen.
Matthias Ebneter Stadtparlamentarier (Flig) (Bild: Urs Bucher)

Matthias Ebneter Stadtparlamentarier (Flig) (Bild: Urs Bucher)

GOSSAU. Der Stadtrat ist der Ansicht, dass sich die Stadtwerke Gossau des Themas «Internet of Things» (Internet der Dinge, IOT) annehmen sollen. Dies geht aus der Antwort auf die Einfache Anfrage «Netzwerk für das Internet der Dinge» von Matthias Ebneter (Flig) hervor.

Stadtrat sieht Bedarf

Mit IOT ist die Vernetzung von «Dingen», vom Kühlschrank bis zum Unterflur-Abfallbehälter, gemeint. Letztere könnten etwa von sich aus melden, wenn sie geleert werden müssen. Mit dem Bau des Glasfasernetzes werde in Gossau zwar ein wichtiger «Grundstein» für das «Fundament» einer intelligenten Stadt gelegt, schreibt der Stadtrat. Doch: «Obwohl der Bedarf vorhanden ist, werden aus wirtschaftlichen Gründen nicht alle Objekte mit Glasfasern erschlossen. Beispiele dafür sind Unterflurcontainer, Parkplätze oder auch die Strassenbeleuchtung.» Um die Gossauer «Dinge» zu vernetzen, brauche es eine infrastrukturelle Ergänzung. Dazu geeignet seien Funknetze. In Frage komme etwa die Lora-Technologie, welche «einzigartige Eigenschaften» wie eine grosse Reichweite, eine hohe Durchdringung und einen tiefen Energieverbrauch aufweise. Dieselbe Technologie brachte schon Ebneter in seiner Anfrage ins Spiel. Lora (Long Range, Wide Area) zeichne sich zudem durch ihre hohe Sicherheit aus. Die Technologie werde derzeit auch bei den Stadtwerken diskutiert.

Potenzial zum Geschäftsfeld

Der Gossauer Stadtrat sei der Ansicht, dass das Thema IOT innerhalb des Bereichs Gossauer Glasfasernetz bei den Stadtwerken «durchaus zu einem neuen Geschäftsfeld gehören kann». Die Stadtwerke beobachteten die Entwicklungen in diesem Themenfeld seit geraumer Zeit und seien in engem Kontakt mit den Sankt Galler Stadtwerken, die derzeit ein entsprechendes Pilotprojekt auswerten. Die Zusammenarbeit der beiden Stadtwerke ist – etwa im Bereich des Glasfasernetz-Ausbaus – ohnehin schon eng.

Die Investitionskosten für die Erstellung eines IOT-Funknetzwerks könnten ersten Schätzungen zufolge im hohen fünfstelligen Bereich liegen. Allerdings können erste Schätzungen für einmalige und wiederkehrende Kosten erst nach Abschluss des Pilotprojekts in St. Gallen erfolgen, schreibt der Stadtrat. (jw)

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