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GOSSAU: Frauen im Fokus

Seit rund einem Monat präsidiert Silvia Galli Aepli das Frauennetz Gossau. Eine besondere Herausforderung für sie ist, immer wieder reizvolle Themen zu finden.
Manuela Bruhin
Das Frauennetz Gossau hat eine neue Präsidentin: Silvia Galli Aepli. (Bild: Hanspeter Schiess)

Das Frauennetz Gossau hat eine neue Präsidentin: Silvia Galli Aepli. (Bild: Hanspeter Schiess)

Manuela Bruhin

redaktiongo@tagblatt.ch

Lange überlegen, ob sie das Präsidentenamt des Frauennetzes Gossau übernehmen will, musste Silvia Galli Aepli nicht. Ihre Vorgängerin Brigitte Hollenstein habe ihre Rücktrittsabsichten im Vorfeld klar kommuniziert. «In gemeinsamen Gesprächen kristallisierte sich heraus, dass ich mir die Tätigkeit durchaus vorstellen kann», sagt die gebürtige Toggenburgerin. Sie übernehme von ihrer Vorgängerin einen frischen und engagierten Vorstand, welcher den rund 300 Gönnerinnen an den organisierten Anlässen eine sinnvolle Kombination zwischen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft biete.

Seit über fünf Jahren ist Silvia Galli Aepli aktives Mitglied im Frauennetz, amtet im Vorstand und arbeitete zuvor in der politischen Gruppe mit. Als damals Frauen gesucht wurden, welche sich politisch engagierten, war für sie der Entscheid für das Frauennetz gefallen. «Zusammen erreichen wir viel, es lohnt sich», ist die 58-Jährige überzeugt. Nach wie vor würden Frauen sich zurücknehmen, stünden oft nicht gerne im Fokus. «Werden sie hingegen direkt angesprochen, nehmen sie die Plattform dann doch an.» Deshalb habe das Frauennetz auch in der heutigen Zeit die vollste Daseinsberechtigung. Von einer «Feministengruppe» sei man hingegen weit entfernt.

Netzwerk nimmt wichtige Rolle ein

Der Gossauerin ist es wichtig, den Generationen- und Kulturmix innerhalb des Frauennetzes beizubehalten. Während in den vergangenen vier Jahren vor allem politische Anlässe organisiert wurden, ist der Fokus nun auf die Wirtschaft gerichtet. Will heissen: «Heute das Morgen verstehen.» Der technologische Wandel und die digitale Transformation betreffen alle Lebensbereiche. Am nächsten Anlass werden die Frauen eingeladen, sich im Thema «Zukunft der Mobilität» zu vertiefen. Wie sieht es mit selbstfahrenden Fahrzeugen aus? Wie funktionieren Hybridmotoren? In einer Autowerkstatt führt ein Fachmann seine Ansichtsweise und Hintergrundinformationen aus. Grundsätzlich wird der Ort eines Anlasses immer auch aufs Thema abgestimmt. «Auf eine geschmeidige Art wollen wir den Frauen nebst Vernetzung auch Lernen und Erfahren bieten», fügt Vize-Präsidentin Brigitte Eigenmann hinzu.

Ein weiteres Ziel der neuen Präsidentin ist es, auch neue und jüngere Frauen zu gewinnen. Eine besondere Herausforderung dabei sei es, immer wieder reizvolle Themen zu finden. «Die Frauen sind engagiert, niemand hat mehr Zeit im Überschuss», so Eigenmann. Dem Vorstand sei es deshalb wichtig, auch den Kontakt mit anderen Frauenorganisationen zu pflegen. Man sehe sich nicht als Konkurrenten, sondern vielmehr als eine Ergänzung, so Galli Aepli. «Das Netzwerk spielt gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit eine immer grösser werdende Rolle.» Im Frauennetz sollen sich die Gönnerinnen aufgehoben fühlen. Die weibliche Sicht soll weiterhin im Fokus stehen. «Damit wir unseren Drive und die Energie auch in Zukunft beibehalten.»

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