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GOSSAU: Eine Bank zieht um

Die Tage des Provisoriums der Raiffeisenbank Gossau-Niederwil sind bald gezählt. In einem Monat wird der renovierte Standort an der Herisauerstrasse bezogen. Die grösste Neuerung betrifft das Bargeldkonzept.
Manuela Bruhin

Je näher der Zügeltermin rückt, desto grösser ist die Vorfreude bei Roger Wichser, Leiter der Raiffeisenbank in Gossau. «Die 15-monatige Bauzeit war spannend, und sie war manchmal eine Herausforderung. Nun freuen wir uns darauf, endlich die neuen Räume einweihen zu können», sagt er.

Im Juli vergangenen Jahres ist er mit seinem Team ins Provisorium an der Ringstrasse gezogen. Es habe alles in allem gut funktioniert, sagt Wichser. «Unsere Mitarbeiter waren aber in verschiedenen Büros untergebracht, was im Hinblick auf die Führung nicht ganz einfach war.»

Grosszügige Raumverhältnisse

Die Bauarbeiten liegen laut Wichser im Zeitplan. Er nennt das veränderte Raumgefühl als grossen Pluspunkt. Durch den Lichteinfall im Dach seien die Räumlichkeiten hell und freundlich geworden. Das Holz sorge für eine gemütliche Atmosphäre. Allerdings wurden bei gleichem Raumangebot doppelt so viele Arbeitsplätze eingerichtet wie bisher. Bei aktuell 25 Mitarbeitern am Goss­auer Standort entspricht dies einer Reserve. «Trotzdem sind die Verhältnisse grosszügig», sagt Wichser.

Ein- und Auszahlen am Schalter nicht mehr möglich

Die grösste Neuerung betrifft das Bargeldkonzept. Die Nachfrage nach einfachen Bankdienstleistungen wie Ein- und Auszahlungen habe in der Vergangenheit immer mehr abgenommen. «Vieles wird am Automaten erledigt oder erfolgt bargeldlos», sagt Wichser.

In Zukunft werden deshalb am Schalter keine Ein- und Auszahlungen mehr möglich sein. Stattdessen wird auf das Bargeldkonzept mit betreuter Selbstbedienung gesetzt. Dass der Kunde damit sich selbst überlassen bleibt, sei aber nicht der Fall. Im Gegenteil: «Unsere Mitarbeiter stehen den Kunden stets hilfreich zur Seite – sei es, wenn der Code oder die Karte vergessen wurde.»

Das neue Bargeldkonzept habe mehrere Jahre Vorbereitungszeit in Anspruch genommen. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass es sich um das Konzept der Zukunft handle. Die Raiffeisenbank sei nicht die erste Bank, die es einführt. In der Westschweiz beispielsweise sei das System weit verbreitet.

Das neue Konzept habe keine Personaleinsparungen zur Folge, betont Niederlassungsleiter Roger Wichser. Die damit eingesparte Zeit wolle die Raiffeisenbank vermehrt in die vertiefte Beratung und in den Kundenkontakt investieren. Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen für den Bezug der sanierten Räumlichkeiten am 15. September. Im Oktober findet dann ein Tag der offenen Türe statt.

Manuela Bruhin

redaktiongo@tagblatt.ch

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