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GOSSAU: Deutliches Plus statt Minus

Statt mit einem Minus schliesst die Jahresrechnung 2015 der Stadt Gossau mit einem Plus von 5,3 Millionen Franken. Es seien mehr Steuereinnahmen eingegangen als erwartet. Die Stadtwerke verzeichnen einen Gewinn von 3,3 Millionen.
Angelina Donati
Geldsegen für die Stadt Gossau? Auch 2015 schliesst die Jahresrechnung deutlich besser ab als budgetiert. (Bild: Michaela Rohrer)

Geldsegen für die Stadt Gossau? Auch 2015 schliesst die Jahresrechnung deutlich besser ab als budgetiert. (Bild: Michaela Rohrer)

GOSSAU. Wie 2014 schliesst auch die Jahresrechnung 2015 der Stadt Gossau um einen beachtlichen Betrag besser ab als ursprünglich angenommen. Das Plus beläuft sich auf 5,3 Millionen Franken, wie die Stadtkanzlei in einer Mitteilung bekannt gibt. Budgetiert war ein Minus von 272 400 Franken. Die Besserstellung beläuft sich damit auf satte 5,6 Millionen Franken.

Steuern, Schule und Bauten

Als Hauptgrund für den Überschuss werden Mehreinnahmen bei den Steuern angegeben. Vier Millionen Franken mehr sind im vergangenen Jahr in Gossaus Steuerkasse geflossen. Ein Viertel davon machten alleine die Abweichungen bei der Handänderungssteuer aus, wie Stadtpräsident Alex Brühwiler auf Anfrage sagt. «Eine präzise Prognose im Steuerbereich ist schwierig.» Durch solche Besserstellungen gebe es aber genau die wiederkehrenden Diskussionen im Parlament über Haushaltsführung und Steuersenkung. «Eine derart positive Abweichung ist besser als andersrum», sagt Alex Brühwiler. Auch andere Städte und Gemeinden hätten dasselbe <Luxusproblem>.

Nebst den Zusatzeinnahmen bei den Steuern haben auch weniger Kinder in Sonderschulen (–110 000 Franken), tiefere Ausgaben im baulichen Unterhalt (–220 000 Franken) und geringere Entschädigungen an Gemeinwesen, zum Beispiel an den Betrieb von Abwasserreinigungsanlagen (–350 000 Franken) zu diesem Resultat geführt, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Der Cashflow im Stadthaushalt beträgt 13,3 Millionen Franken. Die Verschuldung nimmt um 245 Franken auf 1101 Franken pro Einwohner ab.

Hohe Investitionen 2017

Investiert hat die Stadt Gossau im vergangenen Jahr 7,7 Millionen Franken. Für Schulanlagen wurden 1,7 Millionen Franken ausgegeben. Und die Sporthalle Buechenwald kostete noch 2,1 Millionen Franken, denn fünf Millionen konnten bereits 2014 abgebucht werden.

«Jedes Jahr muss mit Investitionen von durchschnittlich zehn Millionen Franken gerechnet werden», sagt Alex Brühwiler. Wobei dies stark variieren könne und von Schlussabrechnungen bei Bauten beeinflusst werde. Ein grosser «Brocken» mit 21,3 Millionen Franken dürfte 2017 anfallen: Zu den Investitionen gehören unter anderem die Sanierung des Oberstufenzentrums Rosenau, die Erneuerung von Busbahnhof und Bahnhofplatz sowie der Beitrag von 8,3 Millionen an die Sana Fürstenland AG für den Bau des neuen Pflegeheims.

Günstigeres Erdgas

Die Gossauer Stadtwerke weisen 2015 einen Gewinn von 3,4 Millionen Franken aus. Budgetiert waren lediglich 1,8 Millionen. Dabei fällt der Ertrag mit 600 000 Franken höher aus wie im Voranschlag eingestellt. Der Aufwand blieb eine Million unter dem budgetierten Wert. Vor allem Erdgas konnte wesentlich günstiger eingekauft werden.

Obwohl 10,1 Millionen Franken budgetiert wurden, investierten die Stadtwerke gerade mal 5,7 Millionen Franken. «Auch wenn erfahrungsgemäss längst nicht alle Vorhaben ausgeführt werden können, die Kredite müssen trotzdem eingeholt werden», begründet Alex Brühwiler die grosse Abweichung.

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