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GOSSAU: Bremstest für den Kinderwagen

Scherzinger Baby-Center und Schlaf-Center hat umgebaut. Zum Anlass genommen wurde die Übergabe des Ladens an die dritte Generation. Die Neugestaltung soll ein besseres Einkaufserlebnis schaffen.
Christina Dietze
Judith (links) und Marion Scherzinger in der erweiterten Kinderwagenabteilung. (Bild: Ralph Ribi)

Judith (links) und Marion Scherzinger in der erweiterten Kinderwagenabteilung. (Bild: Ralph Ribi)

GOSSAU. Auf 800 Quadratmetern erstreckt sich über zwei Häuserfronten der Laden. Kinderwagen sind schon von aussen im Schaufenster zu sehen. Am 1. Juli ist das seit 66 Jahren bestehende Familienunternehmen an die dritte Generation übergegangen, und die Schwestern Marion und Judith Scherzinger sind neu Geschäftsführerinnen. Ein Anlass, der zu einem überfälligen Umbau passt, wie Marion Scherzinger sagt. Eine sechsstellige Summe wurde in den Umbau investiert, unter anderem wurde ein Büroabteil in eine weitere Verkaufsfläche umfunktioniert. Aber auch an die Kunden und ihre Bedürfnisse wurde gedacht. Die Produktklassen sind anders im Laden angeordnet worden. «Eltern, die zum ersten Mal eine Erstausstattung von Babysachen kaufen, finden das Wichtigste in einem kleinen Rundgang am Anfang des Ladens», sagt Marion Scherzinger. Zum Einkaufserlebnis gehöre neu auch eine Rampe, um Kinderwagen darauf testen zu können, und eine Checkliste «Erstausstattung» – ein faltbarer Prospekt, in dem geworben wird, dass mit den genannten Produkten der Start ins Familienleben gelingt. Für Erwachsene gibt es neben dem Babyartikel-Kauf auch Betten im Erdgeschoss.

Online-Shop als Marketing-Strategie

Das Kinderwagen-Sortiment wurde beim Umbau ausgebaut. «Für Kinderwagen kommen die Kunden auch schon mal aus Zürich oder dem Aargau, wegen unserer Sortimentstiefe», sagt Marion Scherzinger. Eine kostenlose Überprüfung, ob die Bremsen beim Kinderwagen noch richtig funktionieren, und weitere Checks sind sechs Monaten nach der Erstbenutzung im Preis inbegriffen. Auch hinsichtlich der Marketingstrategie hat sich etwas verändert. Nebst Werbeinseraten im Internet werden seit einem Monat bei Frauenärzten Flyer ausgelegt, um Kunden zu akquirieren. Um auf den starken Franken und den Onlinehandel zu reagieren, soll nächstes Jahr zudem neu ein Online-Shop eröffnet werden. Dieser soll eine Werbe-Funktion übernehmen und das ganze Sortiment aufzeigen, ohne dass alle Artikel online kaufbar sind. Schweizweit werden laut Marion Scherzinger vor allem Artikel kaufbar sein, die keine Beratung erfordern. Online nicht kaufbar werden Artikel wie Kinderwagen und -möbel sein.

Auf Ladengestaltung wird viel Wert gelegt

Die ehemalige Projektmanagement-Beraterin und die einstige Fachhochschuldozentin wollten früher nicht ins Geschäft der Eltern einsteigen, wie Marion und Judith Scherzinger sagen. Als die Eltern aber in den vergangenen Jahren meinten, dass sie kürzertreten wollen und es um die Nachfolge ging, haben sie es sich anders überlegt. Schon die Grossmutter habe erste Kinderwagen eingekauft, als der Betrieb früher noch ein Polsterei- und Innendekorationsgeschäft war.

Es habe heute in unterschiedlichen Preisklassen Produkte im Sortiment. Sie würden auf die Qualität achten. «Wir haben günstige und hochpreisige Produkte im Angebot; wichtig ist das Verhältnis von Preis und Leistung.» Was sie von Discountern abhebe, sei die Fokussierung darauf, dass die Produkte schön präsentiert werden. Diese Woche gibt es Aktionen in den verschiedenen Abteilungen und einen Wettbewerb.

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