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GOSSAU: 100 Tonnen Material verbaut

Im Gossauer Zentrum werden sich ab morgen bis Sonntag rund 50'000 Besucher des Nordostschweizerischen Jodlerfestes tummeln. Seit Montag laufen die Aufbauarbeiten. Bis die ersten Gäste kommen, sollte alles bereitstehen.
Christoph Renn
Zivilschützer helfen beim Aufbau fürs Nordostschweizerische Jodlerfest mit. Die Zelte stehen bereits, es stehen aber noch viele kleine Arbeiten an. (Bild: Michel Canonica)

Zivilschützer helfen beim Aufbau fürs Nordostschweizerische Jodlerfest mit. Die Zelte stehen bereits, es stehen aber noch viele kleine Arbeiten an. (Bild: Michel Canonica)

Herbert Bosshart Abteilungsleiter Kommunikation (Bild: Christoph Renn)

Herbert Bosshart Abteilungsleiter Kommunikation (Bild: Christoph Renn)

GOSSAU. In Gossau wird in diesen Tagen gehämmert, gesägt und verkabelt. Die Aufbauarbeiten für das Festareal des Nordostschweizerischen Jodlerfestes zwischen Bahnhof und Andreaskirche von morgen Freitag bis Sonntag laufen auf Hochtouren. 58 Zivilschützer unterstützen dabei das Organisationskomitee. «Wir sind schon fast fertig», sagt Peter Holenstein, Abteilungsleiter Infrastruktur, sichtlich erleichtert. «Auch Regenschauer bringen uns jetzt nicht mehr aus dem Konzept.» Gegen starke Regenfälle während der Veranstaltung ist das OK gewappnet: «Erstens ist die Bundwiese durch ihre Bodenbeschaffenheit perfekt für solche Anlässe, weil das Wasser gut absickert», sagt Holenstein. Zweitens habe er rund 50 Tonnen Holzschnitzel auf Vorrat, die er im Notfall auf den Festwiesen verteilen könne.

Peter Holenstein Abteilungsleiter Infrastruktur (Bild: Christoph Renn)

Peter Holenstein Abteilungsleiter Infrastruktur (Bild: Christoph Renn)

Über 100 Tonnen Material

Die Aufbauarbeiten haben am Montag begonnen. Bereits am Dienstagabend ist ein Grossteil der Zelte und auch der rund 800 Meter Absperrgitter gestanden. «Das herrliche Wetter hat uns in die Karten gespielt», sagt Peter Holenstein, und OK-Präsident Peter Boppart fügt an: «Das Aufbauteam leistet hervorragende Arbeit.» Und das ist auch nötig. Denn damit die Jodlerfest-Gäste von einem reibungslosen Ablauf profitieren können, mussten über 100 Tonnen Material mit Lastwagen ins Gossauer Zentrum transportiert werden. «Dank der guten Planung konnten wir dann die Zelte schnell aufrichten und WC-Anlagen und Tribünen aufstellen», sagt Holenstein. Doch noch gibt es genug zu tun für das Aufbauteam: «Damit bis zum Start alles fertig vorbereitet ist, müssen noch viele kleine Arbeiten ausgeführt werden.»

Dass der Aufbau so gut klappt, ist für Peter Holenstein nicht selbstverständlich. «Bei der Zeitplanung auf Papier scheint alles kein Problem zu sein. Wenn es dann aber darum geht, das Geplante auf den Platz zu bringen, sieht alles wieder anders aus.» Doch in diesem Fall sei die Überraschung positiv ausgefallen: «Wir liegen deutlich vor dem Zeitplan.» Mit dem Aufbau ist die Arbeit jedoch noch nicht ganz erledigt: «Wir stellen während der drei Tage eine Notfallequipe.» Und nach dem Jodlerfest steht bereits der nächste straffe Zeitplan an: «Wir müssen bis am Mittwochabend das ganze Gelände wieder aufgeräumt haben.»

Gelände gleich neben Bahnhof

Genau durchgeplant ist auch die Verkehrssituation. So ist von Freitag bis Sonntagabend ein Abschnitt der Bahnhofstrasse gesperrt (siehe Grafik). Die Post- und die Herisauerstrasse sind am Freitag zu und die St. Gallerstrasse am Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr. Damit die 50'000 Gäste das Areal gut erreichen können, stellt das OK 3000 Parkplätze im östlichen Industriegebiet. Von dort verkehren Shuttlebusse zum Festgelände. «Ich empfehle aber auch die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln», ergänzt Herbert Bosshart, Leiter Kommunikation. «In nur wenigen Gehminuten erreicht man das Festgelände vom Gossauer Bahnhof aus.»

Die 3200 aktiven Teilnehmer profitieren von einem Extraangebot: Sie erhalten alle ein Generalabonnement zur An- und Abreise aus der ganzen Schweiz, und während des Aufenthalts können sie sich in der Region gratis mit dem öV bewegen.

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