Goliathgasse wird jetzt saniert

Die Neugestaltung der Goliathgasse schreitet nach Verzögerungen endlich voran. Ende September haben die Sanierungsarbeiten begonnen. Sie sollen bis spätestens im Frühsommer 2016 abgeschlossen sein.

Perrine Woodtli
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Ende Jahr soll die Neugestaltung zwischen der Einmündung der Katharinengasse und der Platztor-Unterführung abgeschlossen sein. (Bild: Elina Grünert)

Ende Jahr soll die Neugestaltung zwischen der Einmündung der Katharinengasse und der Platztor-Unterführung abgeschlossen sein. (Bild: Elina Grünert)

Im April hatte das Stadtparlament beschlossen, dass die Goliathgasse saniert wird. Der Start der Strassenbauarbeiten für die Neugestaltung der Goliathgasse war nach der Planung der Stadt auf Frühsommer 2015 vorgesehen. Daraus wurde aber nichts. Der Baubeginn hat sich erheblich verzögert. Mit der Neugestaltung konnte am 30. September gestartet werden.

Auf definitive Zusage gewartet

Warum sich die Neugestaltung der Goliathgasse derart verzögert hat, weiss Stadtingenieur Beat Rietmann. «Für das Projekt waren Bundessubventionen aus dem Agglomerationsprogramm von 40 Prozent an die anrechenbaren Baukosten in Aussicht gestellt worden. Die letzten Unterlagen für die Finanzierungsvereinbarung konnten im Juni beim Bund eingereicht werden», sagt Rietmann. Und: «Normalerweise ist nach drei bis vier Monaten mit der unterzeichneten Finanzierungsvereinbarung zu rechnen.» Vorher dürfe mit den Bauarbeiten nicht begonnen werden, da sonst Gefahr auf Verlust der Subventionen bestehe. Die Finanzierungsvereinbarung lag nach rund zwei Monaten vor, so dass Anfang September die Arbeiten hätten begonnen werden können. «Auf Wunsch des Quartiervereins St. Mangen wurde aber noch der Flohmarkt von Ende September abgewartet, bis der Baustart erfolgte.»

Dadurch, dass man noch keine allzu grosse Erfahrung mit dieser Finanzierungsvereinbarung hatte, sei man zu Beginn wohl zu optimistisch gewesen, was den Baustart betrifft. Rietmann: «Es war faktisch gar nicht möglich, dass wir im Frühsommer beginnen können. Jetzt wissen wir aber, wie es das nächste Mal in so einem Fall abläuft.»

Winter bedingt Unterbruch

Geplant war, dass die Neugestaltung Mitte November 2015 abgeschlossen ist. Da die Bauarbeiten erst kürzlich begonnen haben, sei dies leider nicht mehr möglich, wie Rietmann sagt. «Die Arbeiten müssen wegen des Wintereinbruchs unterbrochen werden. Dadurch dauert die Sanierung bis Frühsommer 2016. »

Zurzeit seien Werkleitungsarbeiten des Elektrizitätswerks und für die öffentliche Beleuchtung im Gange. In ein paar Tagen werde mit der Strassenentwässerung begonnen und danach mit der Pflästerung. Die Durchfahrt wird gesperrt, die Zufahrt für Anwohner und der Zubringerdienst werden nach Möglichkeit gewährleistet. Der Zugang zu den Liegenschaften und die Querung der Baustelle sind für Fussgänger jederzeit möglich.