Glücklich und zufrieden wie Mickey Mouse

Büro-Tasse

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Pro Tag trinkt Karin Winter-Dubs im Schnitt fünf Tassen Kaffee. Der Kaffeekonsum steige, je grösser die Anzahl Sitzungen sei, sagt Winter-Dubs. An diesen nimmt sie entweder als Berufsschullehrerin oder als

SVP-Stadtparlamentarierin teil. Eine Konstante in Winter-Dubs’ Konsum gibt es aber. Stets um 6.15 Uhr gibt es den ersten Kaffee mit einem klassischen Frühstück – Brot, Butter und Konfitüre.

In welchem Gefäss sie den Wachmacher trinkt, hängt ganz davon ab, welcher Tätigkeit Winter-Dubs nachgeht. Unterrichtet sie, gibt es während der Pausen Cappuccino im Becher aus dem Automat. In den Pausen sei sie immer draussen, so habe sie viel Kontakt zu den Schülern. In den Sommerferien, für Winter-Dubs «unterrichtsfreie Zeit», arbeitet sie von zu Hause aus. Dort sind die Tassen vielfältiger.

Zur Auswahl stehen mindestens 40 Tassen unterschiedlichster Farben und Formen. Doch ein Genre überwiegt klar: Mickey Mouse. Die Comicmaus aus den USA ziert Tassen aus aller Welt in rosa, hellblau oder sogar gold-schwarz. Letztere ist eine ihrer Lieblingstassen. Sie stammt aus dem Disneyland in Paris, wo sie schon mehrere Male war. Nun soll es bald wieder nach Paris gehen, denn sie möchte ihrem sechsjährigen Gottimeitli den Vergnügungspark und seine Shows zeigen.

Karin Winter-Dubs ist nicht nur ein grosser Fan vom Disneyland, sondern auch von Mickey Mouse. «Er ist glücklich und zufrieden und packt Probleme an. Das passt zu mir», sagt sie. Zudem stehe er für die USA, ein Land, das sie sehr fasziniere. «Amerika bedeutet für mich Freiheit.» Winter-Dubs hat dort mehrere Jahre gelebt, da ihr Vater seine Auslandsaufenthalte oft in den USA verbrachte. Der Bundesstaat Texas ist ihr besonders in Erinnerung geblieben.

Die Vorliebe für die Zeichentrickfigur ist auch in Winter-Dubs’ Umfeld bekannt. Zum 40. Geburtstag habe sie ein ganzes Geschirrset von ihren Freunden erhalten. Teller, Tassen und Schalen: Alle sind mit dem Comic-Helden verziert. Obwohl Karin Winter-Dubs während der Sommerferien viel mit Vorbereitungen für das nächste Schuljahr beschäftigt ist, geht auch sie noch zwei Wochen in die Ferien. Dann trinkt sie kalten Kaffee, denn in Griechenland ist es heiss.

Elina Grünert

stadtredaktion@tagblatt.ch