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GLOSSE: Der FC St.Gallen nimmt neu den Zug

In der Teppichetage des FC St.Gallen blieb über Neujahr kein Stein auf dem anderen. Mit Matthias Hüppi und Alain Sutter hat der Club illustre Grössen in die Führungsriege geholt. Aber auch weniger bekannte wie den 47-jährigen Betriebsökonomen Christoph Hammer. Der Finanzchef der SBB weiss, wie er die Klubkasse warten muss.
St.Gallen-Winkeln, Perron Nord: Hier fahren die FCSG-Züge ab. (Bild: (Ralph Ribi))

St.Gallen-Winkeln, Perron Nord: Hier fahren die FCSG-Züge ab. (Bild: (Ralph Ribi))

Doch das sei nicht der einzige Grund, weshalb Hüppi Hammer in den Verwaltungsrat des FC St.Gallen geholt habe, wissen klubnahe und in der Regel gut unterrichtete Quellen. Hammers Verpflichtung habe logistische Gründe: Der FC St.Gallen wolle bereits in der Rückrunde der laufenden Saison neu mit dem Zug zu den Auswärtsspielen reisen. Der erste Extrazug fährt am Samstag, 3. Februar, ab St.Gallen-Winkeln nach Bern-Wankdorf zum Spiel gegen die Berner Young Boys im Stade de Suisse. Das neue Reiseregime des FCSG-Verwaltungsrats entspricht nicht nur dem städtischen Reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung; die Fussball-Bahnfahrten sind auch identitätsstiftend.

Matthias Hüppi sagte im Advent in seiner Antrittsrede vor den Medien, die Fans und die Sponsoren müssten sich wieder mit dem Klub und der Mannschaft identifizieren können. Aus diesem Grund wollen die Klubspitze und die Mannschaft in Zukunft im gleichen Zug wie die Fans zu den Auswärtsspielen reisen. Christoph Hammer soll bereits das passende Rollmaterial reserviert haben. Verwaltungsrat und Trainerstab reisen in der ersten Klasse, Mannschaft und Anhänger in der zweiten. Bei längeren Reisen wie nach Bern wird der Speisewagen für beide Klassen geöffnet. Der Grund: Spieler, Trainer und Verwaltungsräte können im «Bistro» in den Dialog treten mit den Fans. Allerdings: Bei Auswärtsniederlagen mit mehr als drei Toren Differenz wird im Speisewagen auf der Rückfahrt auf den Ausschank alkoholischer Getränke verzichtet und auch die Notbremsen werden verriegelt. Wie die Tarife für Reisen mit dem FCSG-Zug ausgestaltet werden ist noch unklar. Es heisst aber, es werde für die treuesten Fans über so etwas wie ein FC-St.Gallen-Generalabonnement nachgedacht. Das wäre schweizweit einzigartig, das wäre der Hammer.

Die Mannschaft wird sich vor Heimspielen nicht mehr im Kybunpark versammeln, sondern eine halbe Stunde vor Abfahrt direkt auf dem Perron Nord im Bahnhof St.Gallen-Winkeln. Die Brauerei Schützengarten will zwei Stunden vor der Abfahrt jeweils mit einem Bierstand sur place sein, heisst es bei den Fans.

Ob die SBB-Kompositionen grün-weiss gespritzt werden für die FCSG-Fahrten, ist offen. Sicher sei indes, dass für das YB-Spiel ein Gepäckwagen angehängt wird. Grund: Im Bus hatte es immer zu wenig Platz für drei Punkte aus dem Stade de Suisse. (dwi)

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