G(l)ossau

Alles neu macht der Januar In den vergangenen Wochen stand die Gossauer Schule im Mittelpunkt des lokalen Geschehens. Grund war die Zusammenführung (endlich!) von Real- und Sekundarschule und der Einzug der Schüler in die beiden Oberstufenzentren.

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Alles neu macht der Januar

In den vergangenen Wochen stand die Gossauer Schule im Mittelpunkt des lokalen Geschehens. Grund war die Zusammenführung (endlich!) von Real- und Sekundarschule und der Einzug der Schüler in die beiden Oberstufenzentren. Damit kann sich Gossau aber nicht brüsten! Weiss Gott nicht! Denn in anderen Gemeinden sind Oberstufenzentren nichts Neues. Jahrelang wurde in Gossau geplant, diskutiert, geplant und wieder diskutiert, bis schliesslich gebaut wurde. Aber lassen wir das. Es ist ja nun doch noch alles gut gekommen.

Ein Neuanfang, ein neues Kapitel. Der Stadtrat und der Schulrat haben das Wort Neuanfang, und damit verbunden das neue Schulsystem, wörtlich genommen. Der Schulrat hat nämlich die Klassen und Lehrkräfte neu eingeteilt und auf das OZ Buechenwald und OZ Rosenau verteilt. Er hat in den Oberstufenzentren neue Schulleitungen eingesetzt und die Schulleitungen in den Gossauer Primarschulhäusern neu geregelt. In den Oberstufenzentren wurden gleich noch neue Schulordnungen erlassen. Die Anliegen der Schule vertreten wird der neue Schulpräsident und Stadtrat Urs Blaser.

Den ganz grossen Wurf gelandet haben Stadt- und Schulrat aber mit dem neuen Schulamtsleiter Ruedi Steiner. Er ist Lehrer, Schulleiter, hat sich zum PR-Redaktor ausbilden lassen und hat 25 Jahre in der Kommunikationsbranche gearbeitet. Wenn das keine guten Voraussetzungen sind. Steiner kann sich also in die Lehrkräfte versetzen, die Sorgen und Nöte der Schulleiter verstehen und den Stadtrat in Sachen Kommunikation umfassend beraten.

Vielleicht wird man künftig das eine oder andere inne, was hinter den Maurern des Gossauer Rathauses verhandelt wird.

Vielleicht rät Steiner dem Stadtrat sogar, offensiver und öfter zu kommunizieren, die Bevölkerung an Ideen, Prozessen und Entscheiden teilhaben zu lassen. Das wäre ganz bestimmt kein Fehler – im Gegenteil. Theobald

theobald@tagblatt.ch

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