Glocke aus Nagasaki in Heiden

heiden. Die 110 Kilogramm schwere Kopie der «Peace Bell» (Friedensglocke), der «Angelus-Glocke» aus der ältesten christlichen Kirche Japans, hat ihren festen Platz beim «alten Spital» Heiden. Das Original hatte beim Atombombenangriff auf das japanische Nagasaki vom 9. August 1945 kaum Schaden erlitten.

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heiden. Die 110 Kilogramm schwere Kopie der «Peace Bell» (Friedensglocke), der «Angelus-Glocke» aus der ältesten christlichen Kirche Japans, hat ihren festen Platz beim «alten Spital» Heiden. Das Original hatte beim Atombombenangriff auf das japanische Nagasaki vom 9. August 1945 kaum Schaden erlitten.

Die Ankunft der Glocke wird am Samstag, 30. April, gefeiert: Um 14 Uhr wird die Zeremonie durch das Brassquartett St. Gallen eröffnet. Der Präsident des Henry-Dunant-Museums, Hermann Bergundthal, wird Gäste aus nah und fern begrüssen. Eine weitere Ansprache hält Lucie Schenker, die den Turm für die Friedensglocke gestaltet hat. Zum musikalischen Rahmen tragen der Schülerchor Heiden und die japanische Sopranistin Tomomi Goto, die das Lied «Nagasaki no kane» vorträgt, bei. Anschliessend wird die Sonderausstellung «Die Friedensglocke von Nagasaki» im Henry-Dunant-Museum eröffnet. Um 15.15 Uhr ruft das Alphorntrio Kellenberger zum Kursaal. Nach der Begrüssung durch Gemeindepräsident Norbert Näf spricht Regierungsrat Matthias Weishaupt zum Thema, das durch die aktuellen Ereignisse in Japan eine tragische Bedeutung bekommen hat. Grussworte werden von einer Delegation der japanischen Botschaft, von der Gesellschaft Schweiz-Japan, von der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs) und von weiteren Gästen erwartet. Die musikalische Umrahmung besorgen die appenzellische Frauenstreichmusik und das St. Anton- Trio Wettingen. Der anschliessende Gang zum Dunant-Denkmal beschliesst den Nachmittag. (gk)

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