Glaube an innovative Kraft

arbon. Die neu konzipierte Messe am See hat die Arboner Frühlingsmesse abgelöst. Künftig wird sie noch stärker in die Region ausstrahlen. Neu dauert die Messe fünf Tage. Sechzig Aussteller präsentieren sich im Saal und angrenzend im Autozelt auf der Seeparkwiese.

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arbon. Die neu konzipierte Messe am See hat die Arboner Frühlingsmesse abgelöst. Künftig wird sie noch stärker in die Region ausstrahlen. Neu dauert die Messe fünf Tage. Sechzig Aussteller präsentieren sich im Saal und angrenzend im Autozelt auf der Seeparkwiese. Gast ist die Arboner Partnergemeinde Langenargen. Bande über den See bestehen seit der Seegfrörni 1963.

Gerd Lanz und die Jugendmusikschule sorgten für schwäbische Klänge im Saal. Bürgermeister Rolf Müller kam nach einer Sitzung mit Bundestagsabgeordneten später, aber noch rechtzeitig, um mit Messepräsident Jörg Freundt und Stadtammann Martin Klöti das rote Band zu durchschneiden.

Aus Frauenfeld kommend, schaute der Arboner Regierungsrat Claudius Graf-Schelling vorbei, ehe er zu einem Trip nach Berlin aufbricht. «Ich glaube an unsere Kraft und Innovation, welche die Binnenkonjunktur ausmachen», machte Martin Klöti dem Gewerbe Mut. Obwohl am labilen System der Weltwirtschaft hängend, sieht er Chancen für die Region. Es werde gebaut, die Bevölkerungszahl steige und damit die Steuer- und Konsumkraft. Zum stärksten Wirtschaftsmotor werde die neue Kantonsstrasse. Das Acht- bis Zehnfache der Infrastrukturkosten würde von Dritten auf dem Platz Arbon investiert, sieht Klöti einem Entwicklungsschub entgegen. Davon würden auch Arboner Gewerbler und Unternehmen profitieren. (me)