Gewerbe braucht Platz dringend

Als Vertreter des einheimischen Gossauer Gewerbes setzen wir uns dafür ein, dass kein weiteres Gewerbe- und Industriebauland mehr umgezont wird. Das 2000 Quadratmeter grosse Grundstück an der Wehrstrasse soll dem einheimischen Gewerbe zugute kommen. Dafür ist und war es immer vorgesehen.

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Als Vertreter des einheimischen Gossauer Gewerbes setzen wir uns dafür ein, dass kein weiteres Gewerbe- und Industriebauland mehr umgezont wird. Das 2000 Quadratmeter grosse Grundstück an der Wehrstrasse soll dem einheimischen Gewerbe zugute kommen. Dafür ist und war es immer vorgesehen. Insbesondere die Gossauer KMU sind auf solche Parzellen dringendst angewiesen, damit sie sich entsprechend entwickeln können. Nur so bleiben Arbeits- und Ausbildungsplätze in Gossau erhalten. Die Mehrheit der Parlamentarier wie auch der Vorstand des Gewerbevereins Gossau sagen klar Nein zu dieser Umzonung.

Markus Hutter

Präsident Gewerbeverein,

Lilienstrasse 6, 9200 Gossau

Mitunterzeichner: Reto Mock (CVP), Remo Schelb (SVP), Sandro Contratto (FDP)

Initianten sind nicht alles Linke

Die Gegner des Durchgangsplatzes für Fahrende in Gossau haben grosse Mühe, ehrliche Gegenargumente zu finden. Es sei den Fahrenden nicht zuzumuten, unter einer Hochspannungsleitung zu leben, sagen sie. Da sollte doch ein Gewerbe- oder Industriebetrieb gebaut werden. Für diese Arbeiter ist die Hochspannungsleitung wohl ganzjährig gesundheitsfördernd! Die Fahrenden wären höchstens 30 Tage da. Super scheinheilig.

Linke Kreise versuchen diesen Platz zu erzwingen, sagen die Gegner. Die Initianten sind nicht alles Linke, nein es gibt auch andere Leute mit einer christlichen oder sozialen Gesinnung, die Verständnis haben für eine Minderheit, die seit Generationen eine andere Lebensform lebt als wir.

Die Fahrenden die den (eingezäunten) Platz benutzen, bezahlen Gebühren, die so gerechnet sind, dass der Platz kostendeckend betrieben werden kann. Sollte wider Erwarten eine kleine Differenz entstehen, können die Gebühren jederzeit angepasst werden. Es müssen nicht, wie die Platzgegner sagen, beträchtliche Steuergelder aufgebracht werden. Das ist bewusste Schwarzmalerei.

Wir legen auf jeden Fall ein überzeugtes Ja in die Urne. Gossau soll ein Vorbild sein.

Idda und Franz Fürer

Herisauerstrasse 48, 9200 Gossau