Gestaltungsplan liegt auf

Der Stadtrat Rorschach hat die Gestaltung Löwengarten erlassen. Er schafft die Grundlage für eine Überbauung mit 87 Wohnungen und Gewerbeflächen.

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Die Bauruinen sollen Wohnungen und Gewerbeflächen weichen. (Bild: bes)

Die Bauruinen sollen Wohnungen und Gewerbeflächen weichen. (Bild: bes)

RORSCHACH. Im Frühjahr 2012 erliess der Stadtrat den Teilzonenplan Löwengarten mit dem die Liegenschaften der ehemaligen Brauerei Löwengarten und das Restaurant Sonnenhalde von der Gewerbe-Industriezone der Wohn- und Gewerbezone zugeteilt werden. Der Teilzonenplan liegt zur Genehmigung beim Kanton. Gleichzeitig wurde 2012 ein Überbauungsplan aufgelegt, um eine in einem Studienauftrag erarbeitete Überbauung zu ermöglichen. Gegen diesen Überbauungsplan ging eine Einsprache ein. In der Folge wurde das Projekt redigiert und danach der Gestaltungsplan Löwengarten erarbeitet. Zwischenzeitlich informierten Stadt und Eigentümer im August 2013 über das Projekt an einer öffentlichen Veranstaltung im Stadthof.

Der nun vorliegende Gestaltungsplan schafft laut Mitteilung des Stadtrates die Grundlage für eine Überbauung mit 87 Wohnungen, Verkaufsflächen (2600 m²) sowie Dienstleistungsflächen (1350 m²). In der ehemaligen Abfüllerei wird ein Gastronomiebetrieb mit Aussennutzung entstehen. Unterirdisch erstellt werden 245 Parkplätze, wovon mindestens 100 öffentlich zugänglich sind und analog jenen im Parkhaus Trischli bewirtschaftet werden. Der Gestaltungsplan liegt von 19. März bis 17. April öffentlich auf.

Rat begrüsst Anstoss zur Fusion

Die Grundsatzabstimmung findet in allen drei Gemeinden am 18. Mai statt. Der Stadtrat hat diesen Abstimmungstermin formell festgelegt und gleichzeitig das Gutachten samt Stellungnahme des Initiativkomitees genehmigt. Der Rat begrüsst den Anstoss aus der Bevölkerung und ist offen für die Einleitung des Vereinigungsverfahrens mit den vertieften Abklärungen. Das Gutachten und der Stimmzettel werden mit dem übrigen Stimmmaterial ab Anfang April den Stimmberechtigten zugestellt.

Netzerneuerungen bewilligt

Der Stadtrat hat zudem Kredite für Netzausbau und -erneuerung an der Langmoosstrasse (199 060 Fr.) sowie an der Feldmühlestrasse oberhalb der Bahnlinie bis zur Feldmühlestrasse (310 930 Fr.) freigegeben. Er erteilte der Max Schetter AG, Wittenbach, den Auftrag für Leitungsbau (97 461 Fr.) an der Langmoosstrasse sowie der Morant AG, St. Gallen, den Auftrag für die Tiefbauarbeiten (38 575 Fr.) und die Instandstellungsarbeiten für 23 710 Fr. (Sk./rtl)