Gesichert auf den Burgstock

120 Angehörige der Zivilschutzorganisation Am Alten Rhein absolvieren diese Woche ihren WK. Ein spezieller Einsatz war die Säuberung des alten Burgstocks.

Susi Miara
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Der alte Burgstock in Rheineck wurde von Gebüsch und losen Steinen befreit. (Bild: pd)

Der alte Burgstock in Rheineck wurde von Gebüsch und losen Steinen befreit. (Bild: pd)

RHEINECK. «Für drei Zivilschutzangehörige war der Klettereinsatz auf dem Burgstock etwas Spezielles», sagt Kommandant, Major Walter Grubenmann. Das Wahrzeichen von Rheineck sei mit Bäumen und Gebüsch überzogen gewesen. Dadurch hätten sich auch Steine gelöst, die die Grillstelle unterhalb des Burgstocks gefährdet hätten. Gesichert mit Seil, hätten die Männer Grünzeug und lose Steine entfernt.

Die Pioniere der Zivilschutzorganisation sind auch an anderen Orten im Einsatz. Auf rund 30 Metern Länge wurden im Buechstig in Thal neue Treppen eingebaut. Auf dem Rheintaler Höhenweg haben die Zivilschutzangehörigen Wege instand gestellt und über dem Töbelibach eine neue Brücke aus Holz und Metall gebaut. Im Hoftobel in St. Margrethen wurden schlecht begehbare Wege saniert. «Bis jetzt läuft alles sehr gut», freut sich Walter Grubenmann.

Im Mittelpunkt des Wiederholungskurses steht auch die Schulung und Instruktion für das neue Kommunikationsgerät «Polycom», das die Verbindung mit allen Notorganisationen gewährleistet. Jeder Zivilschutzangehörige muss die Bedienung lernen, die Stabsassistenten erhalten eine vertiefte Schulung.

Die Betreuer wurden ebenfalls für spezielle Einsätze eingeteilt. Mit den Bewohnern des Altersheims Fahr unternahm das Team einen Ausflug auf die Insel Mainau. Besucht wurde auch die Strafanstalt Saxerriet, wo sie die Organisation, die Abläufe und den Umgang mit dort lebenden Menschen kennenlernten. Heute arbeiten die Betreuer mit den Bewohnern des Werkheims Wyden.