Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

GESCHENK: Jodel-Hymne für die Stadt

Das Jodelchörli St. Gallen Ost feiert sein 30-jähriges Bestehen. Zum Geburtstag macht es der Stadt ein Geschenk: «Mini Heimatstadt» ist die erste St. Galler Jodel-Hymne.
Claudia Schmid
Trudy Diem gibt den Takt vor: Das Jodelchörli St. Gallen Ost bei der Probe. (Bild: Hanspeter Schiess)

Trudy Diem gibt den Takt vor: Das Jodelchörli St. Gallen Ost bei der Probe. (Bild: Hanspeter Schiess)

Claudia Schmid

stadredaktion@tagblatt.ch

Zur Uraufführung kommt «Mini Heimatstadt» an der Jubiläumsfeier vom Samstag, 19.30 Uhr, in der Olma-Halle 2.1. Das Jodelchörli St. Gallen Ost wird das Lied in einer feierlichen Zeremonie Stadtpräsident Thomas Scheitlin übergeben. Komponiert hat die «Hymne» der Innerschweizer Emil Wallimann. Er gehört gegenwärtig zu den bekanntesten Schweizer Jodelkomponisten.

«Im Programm unserer Jubiläumsfeier wollten wir unbedingt ein Lied haben, das die Stadt St. Gallen besingt. Wir machten uns auf die Suche und fanden heraus: es gibt keines, das sich für einen Jodelchor eignet», erzählt Felix Merz, der als zweiter Basssänger im Jodelchörli mitwirkt. Die vier Jodlerinnen und 26 Sänger waren sich sofort einig: Die Stadt braucht dringend ein Jodellied, das sie in ihrer Schönheit besingt.

Vom Resultat des neu komponierten Liedes seien alle hoch erfreut. «Es klingt feierlich, weshalb wir gerne von der neuen Stadt-Hymne sprechen», betont Felix Merz. Der Text sei noch streng geheim. Nur ein paar wenige Stichworte will er verraten. «Im Refrain kommen unter anderem Bratwurst, Kloster und die Stadt der tausend Treppen vor.» Die Kompositionen von Emil Wallimann würden vom Jodelchörli St. Gallen Ost gerne gesungen. Für das Lied «Überem Näbel» sei es am Eidgenössischen Jodlerfest in Brig mit der Bestnote ausgezeichnet worden.

Gespannt auf die Reaktionen des Publikums

Alle seien sehr gespannt auf die Reaktionen des Publikums zum neuen St. Galler Jodelchorlied, sagt Felix Merz. Die Uraufführung von «Mini Heimatstadt», die mit einer Rede des Stadtpräsidenten verbunden ist, sei aber nicht der einzige Höhepunkt am Jubiläumsfest. Nebst dem Jodelchörli St. Gallen Ost würden weitere Jodel- und Musikformationen auf der Bühne stehen. Dazu gehören das «Jodelduett Andrea & Claudia» mit Willi Valotti am Akkordeon, die drei Sängerinnen der bekannten Acapella-Gruppe «ChriMaFrä» und die «Örgelischnupfer». Zudem spielen die beiden Musikanten Frowin Neff und Simon Lüthi gemeinsam mit einer Formation Tanzmusik.

Ein Blick in die Geschichte zeigt: Das Jodelchörli St. Gallen wurde 1988 im Osten der Stadt gegründet. Zu Beginn zählte es ein Dutzend Mitglieder. Heute gehört es mit 30 aktiven Mitgliedern zu den grössten Jodelchorformationen der Ostschweiz. Unter der musikalischen Leitung des Gründungsmitglieds Trudy Diem treffen sich die Jodlerinnen und Sänger wöchentlich zur Probe. Der Chor verfügt über ein aktives Vereinsleben und verbindet Generationen. «Im vergangenen Jahr konnten gleich mehrere junge Sängerinnen und Sänger angeworben werden, damit der Chor für die Zukunft gerüstet ist», freut sich Felix Merz.

Der Chor gibt regelmässig Konzerte und nimmt an Unterverbandsfesten und Eidgenössischen Jodlerfesten teil. Mit unentgeltlichen Engagements wie Konzerte in Alters- und Pflegeheimen der Stadt oder in den Gassen der Altstadt leistet er einen wichtigen Beitrag an die städtische Kultur. Grosser Beliebtheit erfreuen sich die jährlichen Benefizkonzerte, die gemeinsam mit dem Jodelchörli Mörschwil organisiert werden. In den geraden Jahren finden sie in St. Gallen, in den ungeraden Jahren in Mörschwil statt.

www.jodelchoerli.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.