Geschenk für das Schlupfhuus

Unbesinnliche Musik zur Weihnachtszeit: Das ist die Band Red Cube in der St. Galler Altstadt. Sie begeistert damit die Zuhörer und die Spendenempfänger. Dieses Jahr wird das Schlupfhuus berücksichtigt.

Elisabeth Reisp
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Die Mitglieder der Band Red Cube – Peter Schweizer, Thomas Straumann und Alex Steiner – übergeben Roger Scherrer (Zweiter von links) den Check zugunsten des Kinderschutzzentrums. (Bild: Elisabeth Reisp)

Die Mitglieder der Band Red Cube – Peter Schweizer, Thomas Straumann und Alex Steiner – übergeben Roger Scherrer (Zweiter von links) den Check zugunsten des Kinderschutzzentrums. (Bild: Elisabeth Reisp)

Sie gehören zum St. Galler Weihnachtsverkauf wie der Vadian auf seinen Sockel: die Band Red Cube. Vier Konzerte haben die zehn Musiker in der Altstadt gehalten und dabei über 5100 Franken eingenommen. Dieses Mal haben sie das Schlupfhuus in St. Gallen berücksichtigt.

Geld für Extras und Geschenke

Eine geeignete Institution zu finden, die sie unterstützen möchten, sei gar nicht so einfach, sagt Sänger Thomas Straumann. «Wir wollen, dass der Betrag eins zu eins der Sache zugute kommt.» Im Schlupfhuus werde dies der Fall sein, verspricht Bereichsleiter Roger Scherrer. «Wir wollen das Geld für kleine Geschenke oder Extras auf die Seite legen», sagt er. Für Dinge, die sich die Kinder und Jugendlichen selbst nicht leisten können, aber benötigen.

Polizei ruft schon im Herbst an

Seit 15 Jahren spielt die Band im Advent für einen guten Zweck. «Diese Konzerte gehören zu den schönsten im Jahr», sagt Thomas Straumann. Es sei unglaublich, wie die Zuhörer mit der Band interagieren. Seien es kleine Kinder mit Nuggi, die mittanzen oder die 80jährigen Damen, die mit ihrem Gehstock den Takt mitklopfen. «Die Energie der Zuhörer am Weihnachtsverkauf rührt zu Tränen», sagt Sänger Straumann.

Mittlerweile klappt es auch mit den Bewilligungen. Spielten sie zu Beginn ihrer «Adventskarriere» – die Band selbst gibt's schon seit 25 Jahren – wild auf den Strassen, meldet sich die Polizei im Herbst nun schon von sich aus wegen der Bewilligung.

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