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GESANG: Die Stunde der Stimmkünstler

Unter einem neuen Namen hat am Samstag das A-cappella-Festival in Rorschach stattgefunden. Die Veranstalter sind mit dem neuen Format zufrieden.
Mitglieder der Formation «Vocabular» bei ihrem Auftritt. (Bild: DP)

Mitglieder der Formation «Vocabular» bei ihrem Auftritt. (Bild: DP)

Im Würth-Haus Rorschach hat am Samstag die erste A-cappella- Nacht stattgefunden. Rund 420 Besucher haben das neue Format des A-cappella-Festivals Rorschach besucht. Drei Formationen aus drei Ländern haben die anwesenden Liebhaber von A cappella durch moderne, traditionelle bis hin zu humorvoller Vokalmusik unterhalten. Der Anlass war laut der Mitteilung der Veranstalter ein Erfolg.

Vergangenes Jahr hatten die Organisatoren bekannt gegeben, das Festival in Rorschach nach 14 Jahren nicht mehr weiterzuführen. Auf Initiative von zwei begeisterten Damen ist deshalb das neue Format A-cappella-Nacht entstanden.

«Wollen Tradition in Rorschach weiterführen»

Pünktlich um 20 Uhr begrüsste Jürg Putzi, Verantwortlicher für die Kulturveranstaltungen im Würth Haus, am Samstag die Gäste zum neuen Konzert der Vokalmusik, welche im Carmen Würth Saal stattfand. Umrahmt wurde der Anlass mit einem Apéro riche. «Wir wollen die A-cappella-Tradition in Rorschach weiterführen. Immer in der Hoffnung, damit eine neue Ära für alle Liebhaber der Stimmkunst einzuläuten» sagt Putzi.

Den Auftakt in den Abend machte die Schweizer Band Vocabular. Die sieben Sänger unterhielten das Publikum mit einem wilden Mix aus traditionellen und heimischen Liedern. Ihr im Herbst veröffentlichtes Lied «Bachelor» war ebenso vertreten wie das Jodellied «Alpenmorgen».

Ohne Pause setzten «Chilli da Mur» das Konzert fort. Die vier Sängerinnen begeisterten das Publikum durch ihre starken Frauenstimmen sowie viel Charme und Witz. Ihren Gesang widmeten sie dem Feuerwerk der Liebe: ob mit der eigenen Interpretation von «Du trägst keine Liebe in dir» oder «Settle down». Nach einer kurzen Pause folgten die A-cappella-Künstler «Delta Q». Die Gruppe unterhielt die Gäste mit einer humorvollen Bühnenshow. Die Berliner schafften mit ihrer Energie eine ansteckende Atmosphäre und brachten die Besucher zum Mitsingen. Bereits bei Ihrem ersten Lied, «Like diamonds in the sky», gewannen die vier Herren die Sympathie des Publikums. (pd/mre)

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