Gerüstet für die Zukunft

Das RKL Ingenieurbüro feierte in der Hundertwasser-Halle das 50jährige Bestehen. Der Zusammenschluss mit zwei Büros wurde bekanntgegeben.

Max Tinner
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Die Zukunft wird in Form des neuen Plakats ausgerollt. (Bild: Max Tinner)

Die Zukunft wird in Form des neuen Plakats ausgerollt. (Bild: Max Tinner)

ALTENRHEIN. Das RKL Ingenieurbüro ist 1993 aus dem Ingenieurbüro Loepfe und Amann hervorgegangen, das wiederum seine Wurzeln im Technischen Büro W. Loepfe hatte, das von Walter Loepfe 1965 in Gams gegründet worden war. Kürzlich feierte die RKL Ingenieurbüro AG den 50. Jahrestag der Firmengründung in der Hundertwasser-Markthalle in Altenrhein.

Jubiläum im Vorzeigebau

Der Festort war nicht zufällig gewählt: Das RKL Ingenieurbüro hatte vom Bauherrn Herbert Lindemann die statischen Berechnungen und die Planung der Tragkonstruktion für dieses Hundertwasser-Bauwerk machen dürfen. Firmengründer Walter Loepfe ist seit 2000 im Ruhestand und lebt heute in Spanien. Fürs Jubiläum seiner Firma, die er als 23-Jähriger gegründet hatte, kam er ins Rheintal zurück. Das Rheintaler Ingenieurbüro steht hinter Bauwerken von der Wasserleitung bis zur grossen Wohn- und Geschäftsüberbauung, wie Walter Loepfe und Hanspeter Ruckli ausführten. Ruckli ist der Neffe des Gründers, ins Unternehmen eingetreten ist er vor 35 Jahren. Das R in RKL steht für ihn. Das L steht für Walter Loepfe und das K für Anton «Jonny» Koller. Letzterer war 1966 Loepfes erster Lehrling und arbeitete sich bis in die Geschäftsleitung hoch.

Neu auch in St. Gallen

Als Höhepunkt des Fests gab Urs Schneider, Verwaltungsratsvizepräsident der RKL Ingenieurbüro AG und Verwaltungsratspräsident der Emch+Berger Holding AG, den Zusammenschluss der RKL Ingenieurbüro AG mit der Ingenieurbüro Emch+Berger St. Gallen AG zur RKL Emch+Berger Ingenieurbüro AG bekannt. Neben seinen Niederlassungen in Altenrhein, Altstätten, Rüthi, Gams, Alt St. Johann und Samnaun kommt damit St. Gallen hinzu. Roger Kolb, Leiter des Büros in St. Gallen, tritt in die Geschäftsleitung ein. Die Bauprojekte würden zusehends komplexer und damit anspruchsvoller, erklärte Urs Schneider. Deswegen und im Sinne einer frühzeitigen Nachfolgeregelung ist das Ingenieurbüro bereits 2012 der Emch+Berger-Gruppe beigetreten und eine eigenständige Tochtergesellschaft innerhalb der Emch+Berger Zürich AG geworden. Dieses ist eines der grössten Ingenieurunternehmen der Schweiz mit rund 560 Fachleuten, auf die man zurückgreifen kann.

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