Gershwin und «Alperose»

grub sg. Die Songswingers präsentierten im vollbesetzten Gruberhof ein Programm aus Musical, Gospel und Chansons. Und servierten ein Candlelight-Diner.

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Aufgestellte Chorgemeinschaft: Die Songswingers aus Eggersriet. (Bild: «fotokunschtch»)

Aufgestellte Chorgemeinschaft: Die Songswingers aus Eggersriet. (Bild: «fotokunschtch»)

grub sg. Die Songswingers präsentierten im vollbesetzten Gruberhof ein Programm aus Musical, Gospel und Chansons. Und servierten ein Candlelight-Diner.

Schwarz gekleidet – die Frauen mit hellen Krawatten, die Männer mit violetten Foulards – tauchten sie im Scheinwerferlicht auf. Die Chormitglieder, mehrheitlich aus Eggersriet, haben sich Evergreens aus der Musical- und Gospelgeschichte verschrieben. Ihr Enthusiasmus sprang schon zu Beginn auf das Publikum übers. Den Songs angepasste Choreographien boten das Bild einer aufgestellten Chorgemeinschaft.

Auch die Schweizer Volksmusik kam nicht zu kurz: Potpourri von Polo Hofers «Alperose» bis zum Musical-Hit «Ewigi Liebi», Erinnerungs ans Trio Eugster mit «Oh läck du mir am Tschöpli».

Dem amerikanischen Musical-Komponisten George Gershwin erwies «The way I love» die Ehre. Gesungen von Daniela Gentsch, begleitet von ihrem Mann Markus auf dem Keyboard, bildete es einen Höhepunkt. Das französische Chanson war vertreten mit «Comme un oiseau» von Michel Fugain, stilsicher vorgetragen. «You are always in my mind» von Willy Nelson und «Stand by me» von Benny King weckten Erinnerungen.

Auch der deutsche Schlager hat im Songswingers-Repertoire Platz. Da waren zum Beispiel die roten Lippen, die man Tag und Nacht küssen soll.

Erich Kempter, der musikalische Leiter des Chors, beschrieb die Begeisterung, mit der geprobt und gesungen werde: «Wir haben sogar einige musikalische Genies in unseren Reihen.» (MW)