GERANGEL: Streit endet mit Polizeieinsatz

In der Nacht auf Montag gerieten im Linsebühlquartier fünf Personen aneinander. In der Folge ging eine Scheibe zu Bruch.

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Mitten in der Nacht auf Montag, um 0.30 Uhr, wurde es in einer Wohnung an der Linsebühlstrasse laut: So laut, dass auch Nachbarn aufgeschreckt wurden. Eine Gruppe von fünf Personen war aneinandergeraten. Um was es beim Streit ging, ist unklar, denn laut Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St. Gallen, decken sich die Aussagen der Beteiligten nicht. Doch so viel kann er sagen: «Zwei Männer hatten die Wohnung, in der sich eine Frau und zwei weitere Männer befanden, betreten. Zwischen den zwei Gruppen kam es dann zu einer Auseinandersetzung.» In der Folge wurden die Besucher leicht verletzt und eine Fensterscheibe ging zu Bruch.

Die Stadtpolizei war in der Nacht auf Montag als erstes ausgerückt und hatte dann die Kantonspolizei hinzugezogen. «Der Streit wurde geschlichtet», sagt Widmer. «Dann wurden die Beteiligten auf ihre rechtlichen Möglichkeiten aufmerksam gemacht. Ihnen steht nun offen, eine Anzeige bei der Kantonspolizei St. Gallen einzureichen. Dafür haben sie in diesem Fall laut Widmer drei Monate Zeit. Denn der Polizei sei bekannt, wer die Besucher verletzte und auch wer die Scheibe zerbrach. Da es sich aber um Antragsdelikte handelt, wird die Polizei erst nach einer Anzeige tätig. (mha)

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