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Gemüse als Zwischennutzung

Ersatz Fast die Hälfte der 18 Familiengartenareale in der Stadt St. Gallen sind mittel- bis langfristig gefährdet. Eines davon liegt am Wienerberg neben der Universität. Die Hochschule will bis 2025 ihre Bibliothek ausbauen, und dazu benötigt sie das benachbarte Familiengartenareal. Das Land befindet sich in Besitz des Kantons und in der Zone für öffentliche Bauten. Wie aus dem städtischen Konzept für Familiengärten hervorgeht, wurde das Areal durch das kantonale Hochbauamt per Ende Oktober 2017 gekündigt. Anschliessend wurde ein auf sechs Monate kündbarer Gebrauchsleihe-Vertrag mit den Familiengärtnern abgeschlossen.

Ähnlich sieht es im Familiengarten Ruckhalde aus. Ein Teil der Parzellen wurde bereits aufgehoben. Wenn das Areal, das grösstenteils in der Wohnzone liegt, dereinst entwickelt wird und dort eine Überbauung entsteht, müssen auch die noch verbleibenden Gärten weg. Hinzu kommen die Familiengärten im Grossacker. Dort wurde bereits ein Drittel der Gartenfläche geräumt, bis 2020 wird ein befristeter Pachtvertrag erstellt. Bereits 2019 wird der Familiengarten an der Iddastrasse verschwinden. An dessen Stelle ist der Bau eines neuen Kindergartens vorgesehen. Schliesslich gelten auch die Familiengärten in der Kesselhalden, im Moos/Schönenwegen, in St. Georgen und im Blumenwies als zumindest teilweise bedroht.

Anzahl der Interessenten hat sich verdreifacht

Derweil sinkt die Nachfrage nach neuen Gartenparzellen nicht, im Gegenteil. Seit der letzten Erhebung 2006 hat sich die Warteliste verdreifacht. Dem gegenüber stehen gerad einmal zwei freie Gartenparzellen. Damit die Schere zwischen Nachfrage und Angebot an Familiengarten-Parzellen in Zukunft nicht noch weiter aufgeht, stellt die Stadt Ersatzareale zur Verfügung.

Stadt will den Grundbestand sicherstellen

Sie kommen zum Zug, um den Grundbestand trotz der sukzessiven Aufhebung von Parzellen an den bisherigen Standorten sicherzustellen. Dazu gehört eine Fläche über dem Autobahntunnel im Stephanshorn. Dort wurde mittels eines Vorprojekts die Machbarkeit geprüft, und auch das Bundesamt für Strassen hat die Zusage für eine Nutzung des Areals als Familiengarten erteilt.

Ein weiteres Ersatzareal haben die Verantwortlichen der Stadt in der Notkersegg ausgemacht. Weitere mögliche Ausweichmöglichkeiten wurden im Moos/Schönenwegen, angrenzend an den heutigen Garten, und am Gübsensee ausgemacht. (ghi)

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