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GEMEINSAM: Gemeinsam den richtigen Weg gefunden

Unter dem Motto «Als Pilger unterwegs: aufbrechen/loslassen – unterwegs sein – ankommen» feierten die reformierten Kirchen Rorschach ihren Allianzgottesdienst.
Pfarrer Pius Helfenstein mit den drei Vertretern der Evangelischen Allianz-Gemeinden. (Bild: Werner Nef)

Pfarrer Pius Helfenstein mit den drei Vertretern der Evangelischen Allianz-Gemeinden. (Bild: Werner Nef)

Gestern feierte die reformierte Kirche mit der Evangelischen ­Allianz Rorschach einen gemeinsamen Gottesdienst, damit sich die Allianz-Gemeinden näher kommen. Wer eine christliche Show erwartete, wurde enttäuscht. Pfarrer Pius Helfenstein und die drei Vertreter, Markus Müller des Christlichen Zentrums Rorschach, Peter Mühlematter von der Evangelischen Gemeinde Rorschach und Lukas Hauser von der Freien Evangelischen Gemeinde Goldach gestalteten eine eindrückliche Feier unter dem Motto «Als Pilger unterwegs.»

Pfarrer Helfenstein rief die Gemeinde auf, jeder soll zur persönlichen Pilgerreise aufbrechen, die zum Lebensziel führt. Er erwähnte, dass vor jeder Reise ein Aufbruch nötig ist. Im Leben werden wir immer wieder zu Aufbrüchen oder zum Loslassen von etwas das uns am Herz liegt gezwungen. «Wenn wir in den Kindergarten, in die Schule, in die Lehre oder in den Ruhestand, gar ins Heim gehen, bleibt uns nichts anderes übrig, als loszulassen. So sollen wir auch den Schritt wagen und zu Gott aufbrechen, denn er wird für uns da sein.» Eindrücklich erklärte er, wie seine kleine Tochter den Aufbruch und das Loslassen für ihre ersten Schritte ängstlich, aber doch vertrauensvoll in die ausgebreiteten Arme ihres Vaters wagte. «Genauso dürfen wir uns auf unserem Weg in die Arme unseres Vaters im Himmel wagen.»

Vor dem Ziel den Weg bestimmen

Lukas Hauser zeigte anhand der Geschichte Abrahams, der von Gott auf Pilgerschaft geschickt wurde und in seinem Leben derart viel loslassen musste, dass es sogar für Gott seinen eigenen Sohn geopfert hätte, um sein Ziel, Gott zu erreichen. Ängste und Sorgen, Krankheiten und Schrecken werden wie Blitz und Donner ständiger Begleiter auf unserer Pilgerschaft zu Gott bleiben. Wir dürfen aber wie Abraham darauf zählen, dass Gott uns auf unserem Weg erquicken wird, wenn wir seinen Weg gehen.

Dass das Ziel den Weg bestimmt, war das Thema von Peter Mühlematter. «Wenn wir bei einem Navi das Ziel eingeben, zeigt es uns den Weg, aber zuerst müssen wir ein Ziel haben. Nur so können wir auch bei Gott ankommen, wenn wir ihn als unser Lebensziel angeben. Wenn wir Jesus nachfolgen, wird er uns den Weg wie ein Navi zeigen, denn der Weg zu Gott ist keine komplizierte Sache, wir müssen nur zu ihm ja sagen, dann haben wir unser Ziel schon erreicht.»

Für den musikalischen Rahmen dieses etwas anderen Gottesdienstes sorgte die P10-Band mit diversen Liedern unter der Leitung von Ute Rendar.

Ziel der Evangelischen Allianz Rorschach ist, dass sich die Menschen nicht aus den Augen verlieren und gemeinsam durchs christliche Leben gehen dürfen. Mit dem gestrigen Gottesdienst ist darum die gemeinsame Feier nicht abgeschlossen. Jeder Gottesdienstbesucher erhielt am Eingang einen Zettel mit Bleistift. Darauf durfte er seine Wünsche an Gott, aber auch seinen Dank aufschreiben. Am gemeinsamen Allianzgebetsabend am 17. Januar, um 19.30 Uhr in der Kaplanei Wilen werden die Wünsche und Danksagungen ins gemeinsame Gebet eingeschlossen. Zu diesem Anlass sind alle eingeladen.

Werner Nef

redaktionot@tagblatt.ch

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