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Gemeinderat ist enttäuscht über Umweltverband

Eggersriet Der Bundesrat hat den kantonalen Richtplan genehmigt und somit auch die Kapazitäten für die bauliche Entwicklung in den St. Galler Gemeinden. Die Gemeinde Eggersriet hätte über zwei Hektaren Einzonungsgebiet anmelden können, «hat dies aber klar nicht gemacht, weil die kommunale Richtplanung keine expansive Bodenpolitik vorsieht», wie der Gemeinderat im Mitteilungsblatt schreibt.

Die Zonenplanrevision, welche lediglich Korrekturen vom bestehenden Nutzungsplan vorsehen, wurden öffentlich aufgelegt. Sämtliche Einwohner der Gemeinde haben dem Erlass zugestimmt. «Es sind keinerlei Einsprachen von Grundeigentümern eingegangen, weder Begehren um weitere Ausdehnung noch um Reduzierung der Baugebiete», betont der Gemeinderat. Die einzige Einsprache, die hängig sei, sei von einem Verband eingereicht worden. Dieser störe sich am Umstand, dass oberhalb des Siedlungsgebietes ein Grünstreifen eingezogen werden solle, welcher eine Abgrenzung zwischen Landwirtschaftszone und Siedlung (Bauzone) ergeben soll.

Rechtsweg beschreiten, wenn Gespräch nichts bringt

«Der Gemeinderat ist enttäuscht, dass das Verbandsbeschwerderecht den Abschluss der Gesamtrevision verzögert», heisst es weiter. Die Einzonung dieser Gebiete, wie es der Verband vorschlage, wäre wegen der Einzonungsreserven durchaus möglich, sei aber «sicherlich nicht normal für einen Siedlungsabschluss». Und die Bauzone würde nur weiter in die Landwirtschaftszone wachsen. Siedlungstrennende Grünstreifen seien gerade in solchen Fällen die Lösung. «Wenn also eine Gemeinde sich selber beschränkt und nicht expandiert, hat man dennoch keine Gewähr, dass die Umweltverbände diese zurückhaltende und nach innen gerichtete Entwicklung goutieren», gibt der Gemeinderat seinem Unmut Ausdruck. Falls im Gespräch keine Lösung möglich sei, werde der Gemeinderat den Rechtsweg beschreiten. (gk/cor)

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