Gemeinden im Kantonsrat eine Stimme geben

Peter Cassani kandidiert am 28. Februar auf der Liste der SVP neu für den Kantonsrat. Der ehemalige St. Galler Stadtparlamentarier will dort für Anliegen der Gemeinden einstehen. Weshalb kandidieren Sie jetzt für den Kantonsrat?

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Peter Cassani Kantonsratskandidat SVP (Bild: pd)

Peter Cassani Kantonsratskandidat SVP (Bild: pd)

Peter Cassani kandidiert am 28. Februar auf der Liste der SVP neu für den Kantonsrat. Der ehemalige St. Galler Stadtparlamentarier will dort für Anliegen der Gemeinden einstehen.

Weshalb kandidieren Sie jetzt für den Kantonsrat?

Ich sass acht Jahre im St. Galler Stadtparlament. Nun möchte ich im Kantonsrat die Interessen der Gemeinden vertreten.

Jene von Häggenschwil?

Klar, ich wohne in Häggenschwil. Aber mir ist auch wichtig, dass alle Gemeinden im Kantonsparlament eine Stimme erhalten. Unabhängig von ihrer Grösse. Es gibt Probleme, die sich in jeder Gemeinde stellen.

Welche zum Beispiel?

Sicherheit ist da ein Thema. Ich finde, es braucht mehr Grenzwächter und auch mehr Polizisten. Ein anderes Thema ist die Migration. Flüchtlinge, die nicht in ihre Herkunftsländer zurückkehren, sollten schnellstmöglich integriert werden. Dabei ist das Erlernen der Sprache etwas vom Wichtigsten. Es gilt aber auch, die Flüchtlinge möglichst rasch in die Berufswelt zu integrieren. Dann sind sie auch schneller weg von den Sozialämtern.

2012 kandidierten Sie nicht mehr fürs St. Galler Stadtparlament. Warum eigentlich?

Ich musste. Damals zog ich nach Häggenschwil, wäre aber gerne weiter im Stadtparlament geblieben. Das ging wegen der Wohnsitzpflicht nicht.

Wie wäre es vielleicht mit einer Kandidatur in Häggenschwil?

Für die Wahlen in diesem Herbst gibt es keinen Bedarf. Aber mal sehen, was kommt.

Weshalb politisieren Sie in der SVP?

Ich bin da reingerutscht. Mein Schwiegervater war in der SVP, und in vielen Themen passt mir die SVP-Linie. Ich bin kein extremer SVPler, politisiere eher am linken Parteirand. (mha)

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