Gemeinde und Schule planen den Wandel

An der Bürgerversammlung von Berg sind die Projekte Schulraumerweiterung und Einheitsgemeinde Thema. Für den Schulrat stellen sich drei Kandidierende vor. Rechnungen und Budgets passieren ohne Diskussion.

Lea Müller
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Berg SG. Von 596 Stimmberechtigten nahmen 130 oder 22 Prozent an den Bürgerversammlungen teil. Schulratspräsidentin ad interim Sabin Aepli informierte die Stimmbürger über Veränderungen im Lehrkörper und in den Behörden. Diskussionslos stimmten die Anwesenden der Jahresrechnung 2010 und dem Voranschlag 2011 der Primarschulgemeinde zu.

Ziel: Einheitsgemeinde ab 2013

Die Bürgerversammlungen standen im Zeichen des Wandels – verschiedene Projekte sind in Planung. Karin Huber informierte als Mitglied des Kernteams über den aktuellen Stand der Vorbereitungen für die Einheitsgemeinde. Fünf Sitzungen hätten bereits stattgefunden. An der Versammlung im Herbst werde der Bürgerschaft ein Gutachten vorgelegt. Ziel sei es, die Einheitsgemeinde per 1. Januar 2013 einzuführen.

Gemeindepräsident Paul Huber sprach über den zusätzlichen Raumbedarf der Schule. In nächster Zeit werde eine Baukommission bestimmt, die alle weiteren Schritte bis zum Projektierungskredit bearbeiten soll.

Adolf Röösli geehrt

Diskussionslos hiessen die Stimmbürger die Rechnung 2010 der Politischen Gemeinde gut, die mit einem Aufwandüberschuss von 194 650 Franken abschloss. Budgetiert waren 53 600 Franken. Die Schlechterstellung von 141 050 Franken wird der Reserve belastet.

Der Voranschlag 2011 basiert auf einem gleichbleibenden Steuerfuss von 128 Prozent. Er sieht einen Aufwandüberschuss von 113 300 Franken vor. Auch der Voranschlag wurde einstimmig und diskussionslos genehmigt.

Zum Abschluss der Versammlungen wurde Schlossbesitzer Adolf Röösli als neuer «Kopf des Jahres» geehrt.

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