Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Geld verdienen mit dem Pfarrhaus

Das katholische Pfarrhaus in Engelburg soll saniert werden. Zugleich sind neue Wohnungen geplant, die zu intensiven Diskussionen an einem Infoanlass führten. Abgestimmt wird am kommenden Mittwoch.
Cyril Janak
Das katholische Pfarrhaus in Engelburg soll noch dieses Jahr saniert werden. (Bild: Cyril Janak)

Das katholische Pfarrhaus in Engelburg soll noch dieses Jahr saniert werden. (Bild: Cyril Janak)

ENGELBURG. Rund 1,8 Millionen Franken, inklusive Reserve, soll die Sanierung des katholischen Pfarrhauses in Engelburg kosten. Am Mittwoch wird das Stimmvolk an der Kirchbürgerversammlung abstimmen, ob die Pläne umgesetzt werden. Das Pfarrhaus soll zum Wohnen umgebaut werden. Im Erdgeschoss ist eine 21/2-Zimmer-Wohnung, im ersten Obergeschoss eine 31/2-Zimmer-Wohnung und im zweiten Obergeschoss unter Einbezug des auszubauenden Dachgeschosses eine 61/2-Zimmer-Wohnung geplant. Für die Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoss sollen Balkone angebaut werden.

Denkmalpflege begleitet Projekt

Die Ausarbeitung der Baupläne war für den Kirchenverwaltungsrat nicht einfach. Das Gebäude sei ein Kulturobjekt von überkommunaler Bedeutung im geschützten Ortsbild Engelburg, und man müsse gewisse Vorschriften einhalten. «Wir hatten die Idee, einen Lift zu integrieren, konnten diese aber nicht umsetzen, da das Treppenhaus an seiner heutigen Stelle erhalten bleiben muss», sagt Helen Kilga, Präsidentin des Kirchenverwaltungsrats. Am Infoanlass am vergangenen Mittwochabend war vor allem die Vermietbarkeit der Wohnungen ein Thema. Da das Pfarrheim neben dem Friedhof liegt und in der Nähe Kirchenglocken läuten, fragten sich viele Bürger, ob man überhaupt Mieter finden würde. Der Kirchenverwaltungsrat zeigte sich hingegen optimistisch, da es nur eine Frage des Preises sei. Architekt Martin Rusch erklärte zudem, dass man mit Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen, nie eine grosse Rendite zu erwarten habe und es wohl günstiger wäre, das Gebäude abzubrechen und neu zu bauen. Da dies aber nicht gestattet ist und Arbeiten am Gebäude auf längere Zeit nötig sind, würde man mit der Sanierung wenigstens nicht leer ausgehen.

Nach 16 Jahren abgezahlt

Karl Romer von der Geschäftsprüfungskommission beendete den Anlass mit einem möglichen Szenario. Dabei geht er davon aus, die Wohnungen für jährlich 66 000 Franken vermieten zu können. «Während der Amortisierung würde der Steuerzahler jährlich etwa 60 000 Franken aufbringen müssen. Bei gleichbleibendem Steuereingang wäre die Sanierung innert 16 Jahren amortisiert. Danach würden wir jährlich Erträge aus den Mieten generieren», sagte Romer.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.