Geld fürs Kapuzinerkloser

ST.GALLEN. Der St.Galler Kantonsrat hat am Dienstag in der Junisession die Beiträge aus dem Lotteriefonds diskutiert. Umstritten war nur ein zusätzlicher Antrag der Finanzkommission für die Renovation des Kapuzinerklosters in Mels.

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Bei den Beiträgen aus dem Lotteriefonds möchte die Regierung quer durch den Kanton 67 Projekte mit insgesamt 5,3 Millionen Franken unterstützen. Insgesamt seien vom Amt für Kultur 39 Gesuche abgelehnt worden, erklärte der Sprecher der Finanzkommission in der Debatte. In einem Fall sei danach nochmals ein Wiederaufnahme-Gesuch gestellt worden. Es ging um einen Beitrag für die Renovation des Kapuzinerklosters in Mels.

Im Gegensatz zum Amt für Kultur stiess das Gesuch bei der Finanzkommission auf Zustimmung. Sie beantragte einen Beitrag von 500'000 Franken. Da sei heftig lobbyiert worden, stellte FDP-Regierungsrat Martin Klöti fest. Es gehe bei dieser Frage um die Abgrenzung zwischen denkmalpflegerischen Beiträgen und solchen aus dem Lotteriefonds.

Im Vorfeld hatte die FDP den Beitrag an das Kapuzinerkloster noch kritisiert. In der Debatte äusserte sie sich dazu nicht mehr. Der Rat stimmte dem Antrag der Finanzkommission mit nur wenigen Gegenstimmen zu. (sda)

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