Geld für Photovoltaik und Feuerwehr

RHEINECK. Die Bürgerinnen und Bürger von Rheineck stehen hinter den Geschäften des Stadtrates. Obwohl das historische Städtchen klein ist und mit Wachstumsproblemen kämpft, investiert es in die Zukunft.

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RHEINECK. Die Bürgerinnen und Bürger von Rheineck stehen hinter den Geschäften des Stadtrates. Obwohl das historische Städtchen klein ist und mit Wachstumsproblemen kämpft, investiert es in die Zukunft.

Geld für den «Hecht»

Stadtpräsident Hans Pfäffli konnte 82 Bürgerinnen und Bürger zur Bürgerversammlung begrüssen. Die Rechnung 2012 sowie der Voranschlag 2013 wurden einstimmig genehmigt. Die Rechnung 2012 schliesst mit einem Ertrag von 16 839 247 Franken und einem Überschuss von 981 043 Franken. Die Bürgerschaft beschloss, 700 000 Franken für den bereits bewilligten Kredit der Sanierung für die Gebäudehülle des Restaurants und Hotels Hecht zurückzustellen. Der Voranschlag 2013 sieht mit einem Ertrag von 15 733 850 Franken und einem Aufwand von 16 133 650 einen Aufwandüberschuss von knapp 400 000 Franken vor. Einstimmig gutgeheissen wurde ein gleichbleibender Steuerfuss von 139 Prozent sowie die 0,8 Prozent Grundstücksteuer.

Einstimmig genehmigt wurden 480 000 Franken für eine Photovoltaik-Anlage auf der Turnhalle Kugelwis. Auch gutgeheissen wurde das neue Tanklöschfahrzeug für die Rheinecker Strassen mit ebenfalls 480 000 Franken.

Defizit wird erwartet

Das Budget 2013 rechnet mit einem Defizit von knapp 400 000 Franken. Pfäffli begründete: «Zum einen steigen die Kosten bei der Schule um gut 350 000 Franken.» Die Soziale Wohlfahrt mit einem Mehraufwand von 100 000 Franken und die vermehrten Pflegekostenausgaben gegenüber dem Kanton von gut 50 000 Franken trügen zum Defizit bei. (J. N.)

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