Geld für Klamauk statt für Pfader

Pfader kritisieren Vergabepraxis Ausgabe vom 23. Januar 2016 Leserbrief: Zuerst vertiefte Diskussion führen Ausgabe vom 27. Januar 2016

Drucken
Teilen

Die Kulturförderung des Kantons St. Gallen, die zuständig ist für die Vergabe von Beiträgen aus dem Lotteriefonds, hat dem Pfadiheim Sulzberg für seinen Umbau das Geld verweigert. Da schmeisst man das Geld lieber über die Grenze nach Freiburg oder Konstanz. Sogar das Klamauk-Theater erhält 200 000 Franken. Aber für ein sinnvolles Projekt, das nachhaltig wirkt, gibt es kein Geld. Die Pfader werden betreut, lernen Rücksicht aufeinander zu nehmen, schliessen Freundschaften, sind Kameraden, und dafür ist kein Geld vorhanden! Ich bin empört!

Madeleine Monod,

Berglistrasse 8, 8580 Amriswil

Lösung liegt auf dem Tisch

Im Artikel ist von den Staus an Barrieren als eines der grössten Probleme der Region zu lesen. Nun liegt eine Lösung auf dem Tisch, davon handelte auch das spannende Podium zum Thema Verkehr. Eingeladen waren alle Interessierten und Parteien, eine Diskussion war sehr erwünscht und man wurde dazu ermuntert. Die Anwesenden (auch der Parteien von links bis rechts) erlebten tatsächlich ein spannendes Gespräch. Politiker der SP waren ebenfalls anwesend, wenn auch nicht jene, welche nun mehr Diskussion fordern. Die Diskussion ist erwünscht und wird geführt, denn nur so lässt sich ein Vorhaben, welches die ganze Region bewegt, umsetzen.

Das ist gelebte Demokratie. Leider ging in der Berichterstattung des Tagblatts unter, dass sich das Astra, in Person von Otto Noger, erstmals klar äusserte: «Das Projekt ist sehr weit fortgeschritten, und der Bund hat grünes Licht gegeben.» Auch Urs Kost als Kantonsingenieur spricht von fortgeschrittenen Planungen. Nun gilt es, als Region zusammenzustehen – von Steinach bis Thal und in der Kernregion. So wird mit Hochdruck die Gesamtstrategie mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Entlastung der Zentren durch Umfahrungen und den Autobahnanschluss Witen vorangetrieben. Oder um es in den Worten der Diskussionsabwesenden zu sagen: Hier handelt es sich um eine Lösung für alle und nicht um eine Verhinderung dieser durch wenige. Den Leidensdruck vieler wahrzunehmen, das wäre wohl wirklich sozial und bewiese Weitsicht.

Raphael Frei, Präsident FDP- Kreispartei, Brunnenstrasse 11, 9404 Rorschacherberg

Weiter diskutieren oder handeln…

Stadtrat Guido Etterlin möchte weiter über die Verkehrssituation in Rorschach diskutieren. Ich bin mir bewusst, dass Politiker lieber reden als handeln. Ich kann auch nicht begreifen, dass ein Stadtrat, der schon lange über die Projekte Bescheid weiss und mitbestimmen kann, nochmals eine vertiefte Diskussion verlangt. Ich bin überzeugt, dass die Rorschacher Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich für das wunderbare Hafenstädtchen einzusetzen und genug von nichtssagenden Diskussionen haben.

Niklaus Loser, St. Gallerstrasse 14, 9400 Rorschach

Aktuelle Nachrichten