Geht die Stadt als gutes Beispiel voran?

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Mobilität Auf Basis des vom Volk gutgeheissenen Reglements für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung hat sich die St. Galler Stadtregierung im Mobilitätskonzept 2040 Ziele gegeben, die von der bürgerlichen Seite des Stadtparlaments nicht unbedingt mitgetragen werden. So sollen der motorisierte Individualverkehr plafoniert sowie der Langsamverkehr und die Anschaffung emissionsarmer Fahrzeuge gefördert werden.

Die SVP-Stadtparlamentarier Jürg Brunner und René Neuweiler haben jetzt eine Interpellation zum Mobilitätskonzept eingereicht. Darin stellen sie Fragen zu dessen Umsetzung durch die Stadt selber. Grundsätzlich wird so ausgelotet, inwiefern Stadtrat und Stadtverwaltung selber ihre Zielsetzungen einhalten.

Pendelnde Angestellte sollen umsteigen

Unter dem Stichwort «Pendlerverkehr» erkundigen sich Brunner und Neuweiler nach dem Mobilitätsverhalten des Personals der Stadt. Sie wollen wissen, wie viele städtische Angestellte mit dem Auto zwischen Wohnort und Arbeitsplatz pendeln. Zudem wollen sie wissen, wie viele Angestellte für die Fahrt zur Arbeit und für Privatzwecke auf ein Dienstauto zurückgreifen können. Und wie viele Parkplätze stellt die Stadt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu welchen Konditionen zur Verfügung?

Im Bereich «Mobilitätsmanagement» erkundigen sich die beiden SVP-Vertreter, wie viele Hybrid- und Elektro-Fahrzeuge der verschiedenen Kategorien die Stadt und ihre Betriebe einsetzen. Zudem wollen sie wissen, wie viele solcher Fahrzeuge in den letzten Jahren neu in Betrieb genommen wurden – und wie viele mit schlechter Energieeffizienz neu angeschafft wurden. (vre)