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GEGENMEINUNG: Die IG mobil ist vom Masterplan überzeugt

Die IG mobil sieht im Masterplan «Autobahnanschluss» plus Chancen für die Bereiche Städtebau, Freiraum und Verkehr. Dies für die erweiterte Region, wobei der Anschluss selbst eine wichtige Rolle spiele.
Rudolf Hirtl
Die Region Rorschach soll besser ans Nationalstrassennetz angebunden werden. (Bild: M. Muttner)

Die Region Rorschach soll besser ans Nationalstrassennetz angebunden werden. (Bild: M. Muttner)

Die Vernehmlassung zum Masterplan des A1-Zubringers Rorschach läuft noch bis heute. Privatpersonen und Parteien können dazu Stellung nehmen. Die IG mobil mit ihrem Präsidenten Jürg Bereuter zeigt sich durchs Band begeistert. Grundsätzlich dürfe anerkennend festgestellt werden, dass der Masterplan und die darin aufgezeigten Projekte in idealer Weise ihren Vorstellungen der Umsetzung des Viersäulenkonzeptes entspreche. Das komme in den Abschnitten «Motorisierter Individualverkehr», «Öffentlicher Verkehr», «Fuss- und Veloverkehr» sowie «Begleitmassnahmen» sehr gut und ausgewogen zur Geltung. Die IG mobil stehe daher uneingeschränkt hinter diesem ganzheitlichen Lösungsansatz.

Die IG mobil erachte die vier Säulen gleichberechtigt als vierfache Investition in eine deutlich verbesserte Erreichbarkeit und Lebensqualität. Zudem müsse die Region am See – wie die Ostschweiz insgesamt – aufpassen, dass sie nicht abgehängt werde von dynamischer agierenden anderen Landesteilen. Es sei an der Zeit, dass der hiesige Tourismus-, Wirtschafts- und Lebensraum sein Potenzial endlich besser nutze. Angesichts der Veränderungen in Wirtschaft und Tourismus sei diese Erreichbarkeit wichtiger denn je, um auch künftig Arbeitsplätze sowie Einkaufs- und Erlebnismöglichkeiten in der Region zu haben. «Nur mit verbesserten internen Verbindungen und Querungen ist erstens der Verkehr nicht aus den Zentren und Quartieren zu bringen und zweitens ist die übergeordnete Erreichbarkeit, die für Wirtschaft und Tourismus entscheidend ist, nicht verbessert», zeigt sich die IG mobil überzeugt.

Nicht nur für die Zentrumsgemeinden bedeutend

Nach Ansicht der IG mobil zeigt der Masterplan eindrücklich auf, welche Möglichkeiten sich mit dem Projekt «Autobahnanschluss plus – mehr als eine Strasse» für die Zukunft der Region am See bieten. Es seien einmalige Chancen im Bereich Städtebau, Freiraum und Verkehr mit zukunftweisenden Entwicklungsperspektiven für alle drei beteiligten Gemeinden aber auch für die erweiterte Region, also Steinach, Tübach und Horn. Diese Chance gelte es jetzt zu packen. «Das Projekt trägt somit den Titel ‹mehr als eine Strasse› zu Recht. Es ermöglicht eine auf den Verkehr abgestimmte Siedlungs- und damit auch Wirtschaftsentwicklung in unserem dicht überbauten Gebiet. Das ist in einem vom Wettbewerb der Wirtschafts-, Wohn- und Freizeitstandorte geprägten Umfeld entscheidend», so die Interessengruppe in ihrer Stellungnahme. Dem Autobahnanschluss selbst komme dabei eine entscheidende Rolle zu. Das Zentrum der Region am See verfüge nämlich momentan über keinen zentral gelegenen Anschluss an das Nationalstrassennetz.

Nur mit dem Anschluss Witen können aus der Sicht der IG mobil die wichtigen Ziele erreicht werden. Als solche bezeichnet die IG untern anderem: Der heimische Tourismus-, Wirtschafts- und Lebensraum muss sein Potenzial besser nutzen können, wobei die Erreichbarkeit wichtiger denn je sei, um auch künftig Arbeitsplätze sowie Einkaufs- und Erlebnismöglichkeiten in der Region zu haben; der motorisierte Verkehr werde an die Nahtstellen der Siedlungsränder verlegt, was viele heute stark belastete Verkehrsachsen entlaste; der Verkehrsfluss könne verbessert werden, was Vorteile für die Verkehrssicherheit und für die Betriebsstabilität des ÖV ergebe; und ausserdem könne ein Entwicklungsimpuls für eines der am besten gelegenen Entwicklungsgebiete der ganzen Region gesetzt werden.

Umsetzung des Projektes in spätestens fünf Jahren

Unter dem Strich sieht die IG mobil also schlagende Argumente für das Projekt «Autobahnanschluss plus – mehr als eine Strasse». Es werde weniger Staus geben; die industrielle Entwicklung könne verträglich in Autobahnnähe geschehen; die Busse könnten fahrplanmässig verkehren; Schulwege würden sicherer; Quartiere in allen drei Gemeinden würden aufgewertet; Wohngebiete würden vom Schwerverkehr entlastet und mit dem Projekt werde in alle vier Säulen der Erreichbarkeit investiert. Zudem ist die IG mobil der Meinung, dass das Projekt die Ursachen der Verkehrsbelastung behebe und nicht nur reine Kosmetik betreibe. Und nicht zuletzt zeigt sich die Interessengemeinschaft vom Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. «Die IG mobil erwartet eine schnelle Umsetzung des Projektes und würde einen Baubeginn in spätestens fünf Jahren mehr als begrüssen.»

Rudolf Hirtl

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