Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

GASTRONOMIE: Un attimo, per favore: «Il Pomodoro» kommt später

Die Traditionsbeiz Hörnli ist gegenwärtig eine Baustelle. Eigentlich wollten Kristina Zebel und Jeton Tairi im Dezember eröffnen, jetzt wird es voraussichtlich März.

Der Lieferwagen einer Generalunternehmung steht vor dem Restaurant Hörnli am Markplatz 5. Im Parterre der schmalen Liegenschaft zwischen dem Restaurant Markplatz und dem Café Zentrum sind Handwerker am Werk. Das war gestern. Schon wieder ein Wirtewechsel im altehrwürdigen Restaurant, das 1720 erstmals als «Taverne zum Posthof» Erwähnung gefunden hatte und 1933 durch einen Brand zerstört wurde? Nein. Kristina Zebel und ihr Mann Jeton Tairi werden «Il Pomodoro» im Haus Hörnli voraussichtlich im März eröffnen – rund drei Monate später, als sie ursprünglich geplant hatten (Tagblatt vom 4. Oktober 2017). Auf Anfrage sagt Jeton Tairi, weil das Haus unter Denkmalschutz stehe, habe es Probleme mit der Baubewilligung und eine Verzögerung von rund zwei Monaten gegeben. Tairi sagt das seelenruhig, ohne Kritik am Amt für Baubewilligung üben zu wollen. Man habe einfach die Umbaupläne etwas anpassen müssen, das habe Zeit gekostet. Zebel und Tairi halten an ihrem Konzept fest: Sie lehnen ihr kulinarisches Angebot an das des «Il Pomodoro», das sie in Herisau führen. Auf der Speisekarte, die in Deutsch und Englisch daherkommt, finden sich neben italienischen Gerichten auch solche aus der Schweizer Küche.

Traditionshaus mit vielen Wirtewechseln

Das «Hörnli», das einen Eingang am Marktplatz und einen in der Neugasse zwischen Alpstein-Drogerie und Restaurant Marktplatz hat, ist schon von manchem Wirt geführt worden. Seit 2004 sind das Ehepaar Zebel-Tairi die Nummer 11. Die Liegenschaft gehört der Global Immobilien GmbH, die im Besitz von Tairis Bruder ist. Vor ihrem Engagement in St. Gallen versuchten sich Zebel und Tairi in der «Sonne» in Abtwil. Weil die Behörde dort eine Erweiterung des Restaurants abgelehnt hatte, zog sich das Wirtepaar zurück. (dwi)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.