Gallusplatz wird zum Lesesaal

Das «Stadtlesen» verwandelt den Gallusplatz von Donnerstag bis Sonntag in eine Leseoase. 3000 Bücher aus allen Genres sowie bequeme Lesemöbel laden dabei zum Verweilen ein. Zudem sind Autoren vor Ort.

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Ab Donnerstag kann auf dem Gallusplatz geschmökert werden. (Archivbild: Michel Canonica)

Ab Donnerstag kann auf dem Gallusplatz geschmökert werden. (Archivbild: Michel Canonica)

Riesige Sitzsäcke, Hängematten, Regale voller Bücher und Autoren, die aus ihren Werken lesen: Dieser Traum eines jeden Bücherwurmes wird von Donnerstag bis Sonntag auf dem Gallusplatz wahr. Dann gastiert dort erneut das Lesefestival «Stadtlesen», das von Stadt zu Stadt zieht und Plätze in Lesestuben verwandelt.

Bücher, Autoren und Poeten

Ab Donnerstag kann man es sich jeweils von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit in der Leseoase bequem machen, sich je nach Wetter eine Decke oder einen Sonnenschirm schnappen und in den 3000 Büchern aus allen Genres schmökern. Am Abend, 19 bis 20.30 Uhr, tragen junge Autoren und Slam-Poeten ihre Texte vor, darunter Anne Stern, Sarah Lippuner, Livia Miliffi sowie Stefan Weisskopf. Freitags ist Integrationslesetag, an dem alle Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund dazu eingeladen sind, in ihrer Muttersprache selbst verfasste Texte zu präsentieren. «Stadtlesen» wird so zur interkulturellen Bühne der Völkerverständigung, schreiben die Veranstalter.

Ostschweizer Literatur

Der Abend wird dann vom Literaturnetz Ostschweiz organisiert. Um 16 Uhr liest Marc Späni, um 16.30 Uhr René Oberholzer, um 17 Uhr Clemens Umbricht und um 17.30 Uhr Andrea Gerster. Moderiert wird der Abend von Rebecca C. Schnyder. Am Samstag liest Anna Stern um 15 Uhr und Reni Villiger um 15.30 Uhr. Um 16 Uhr sind Claire Plassard und Florian Vetsch an der Reihe, und um 16.30 Uhr liest Angelika Wessel. Diese Lesungen werden von Tamara Hostettler moderiert.

Als «Bibliophiles Highlight» findet um 18 Uhr eine Lesung des Zürcher Autors Werner Rohner um 18 Uhr statt. Dieser liest aus seinem Débutroman «Das Ende der Schonzeit», welches von einem jungen Mann handelt, der in seine Heimatstadt zurückkehrt und dort von der Vergangenheit eingeholt wird. Falls es regnet, wird der Autor im Raum für Literatur in der Hauptpost lesen. Moderiert wird der Anlass von Joachim Bitter.

Sonntag ist Familientag

Der Sonntag steht im Zeichen des Familienlesetages: Kinder- und Jugendliteratur ist dann verstärkt in den Büchertürmen zu finden, Eltern sind eingeladen, vorzulesen, und Kinder dürfen hemmungslos schmökern, ehe die Leseoase in die nächste Stadt weiterzieht. (kar)

www.stadtlesen.com