Gaiserwalder Richtplan gibt wenig zu reden

Rund 70 Abtwilerinnen und Abtwiler liessen sich am Donnerstag über den Entwurf des neuen Richtplans informieren. Fragen oder Unklarheiten gab es kaum.

Mariella Hoffmann
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abtwil. Zurzeit diskutiert die Gemeinde Gaiserwald den Entwurf des neuen Richtplans (Ausgabe vom 29. Oktober). Eine erste öffentliche Orientierung fand vergangenen Donnerstag im OZ Mühlizelg statt. Rund 70 Abtwilerinnen und Abtwiler haben sich in der Aula eingefunden. Nachdem Gemeindepräsident Andreas Haltinner die Runde begrüsst hatte, wurde der Richtplan im Detail vorgestellt.

Aufmerksame Zuhörer

Es herrschte eine ruhige Atmosphäre, hin und wieder tuschelte jemand über das eine oder andere Thema. Zwischenfragen wurden keine gestellt. Die Anwesenden hörten sich die Ausführungen interessiert an, und manch einer notierte sich einige Stichwörter. Als die Diskussionsrunde eröffnet wurde, herrschte vorerst betretenes Schweigen. Andreas Haltinner erkundigte sich nach vorhandenen Fragen.

Ebenfalls betonte er, dass man bei konkreten Anliegen einen Termin mit ihm vereinbaren oder die Kontaktstunde nutzen könne.

Schritt für Schritt

Die eine oder andere Frage aus der Bevölkerung tauchte dann doch noch auf. «Wann werden die Zonenpläne gemacht? Wie sieht das weitere Vorgehen aus? Wann wird was umgesetzt?» Raumplaner Armin Meier erklärte, dass der Richtplan voraussichtlich im Frühsommer verabschiedet werde. Also könne der Zonenplan nächsten Sommer revidiert werden.

Jetzt warte man erst das Echo der Bevölkerung ab und werde allfällige Änderungen vornehmen, bevor der neue Richtplan dann abgeschlossen werde. Haltinner erklärte zudem: «Prioritär ist momentan die Verdichtung. Es wird aber nicht einfach wild drauflos eingezont, sondern Schritt für Schritt, je nach Bedarf.»

Wohnen im Alter

Wie es denn um die Alterswohnungen stehe, möchte jemand wissen.

Haltinner: «Wir arbeiten an einem Konzept, die Kosten werden berechnet, und das Grundstück soll jetzt schon eingezont werden.» Schliesslich sei der Bedarf jetzt vorhanden und nicht in zwei Jahren.

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