Gäste aus Indien berichten von Solidar-Andhra

TÜBACH. Am kommenden Freitag, 19.30 Uhr, werden in der Arche weitgereiste Gäste empfangen. Indische Musik ertönt und am Apéro riche kann man sich mit fernöstlichen Spezialitäten bedienen.

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Das Hilfswerk setzt sich für die Schulbildung ein. (Bild: pd)

Das Hilfswerk setzt sich für die Schulbildung ein. (Bild: pd)

TÜBACH. Am kommenden Freitag, 19.30 Uhr, werden in der Arche weitgereiste Gäste empfangen. Indische Musik ertönt und am Apéro riche kann man sich mit fernöstlichen Spezialitäten bedienen. Im Mittelpunkt steht das, was Dharla Bhaskar und Father Kishore Gorantia, zwei Verantwortliche von Solidar-Andhra-Indien aus ihren Bemühungen um die Schulbildung in Andhra Pradesch berichten.

Das von Josef Aeberhard in Tübach gegründete Hilfswerk Solidar-Andhra – zu deutsch: Solidarität mit Menschen in Not in Andhra Pradesh – ist seit sieben Jahren bestrebt, Waisenkindern und Jugendlichen eine zeitgemässe Ausbildung zu ermöglichen. Es bezahlt den Kindern, die bei Angehörigen leben, Schulgeld, Bücher, Uniform und medizinische Versorgung. Seit 2009 setzt es sich auch für die Taubstummenschule ein, deren Neubau 2013 eröffnet wurde. Ein wichtiges Anliegen werden künftig neben der Ausbildung von Kindern der Bau von Trinkwasserfilteranlagen für die Dorfbevölkerung und die Hilfeleistung an von Aids betroffenen Personen sein. Das Hilfswerk ist mit drei einheimischen Mitarbeitern und fünf ehrenamtlichen Trust-Mitgliedern vor Ort vertreten. Sie nehmen Abklärungen vor und pflegen Kontakte. Immer wieder halten Vorstandsmitglieder aus der Schweiz auf eigene Rechnung mit Indien Kontakt. Solidar-Andhra wird aus Mitgliederbeiträgen und Spenden finanziert. (pb.)

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